GRASSIMESSE 2020: Bewerbung bis zum 15.05.2020

Es ist wieder soweit – professionelle Gestalter, angewandte Künstler, Kunsthandwerker, Handwerkskünstler und Designautoren aus dem In- und Ausland können sich für die Teilnahme an der GRASSIMESSE 2020 vom 23. bis 25.10.2020 im GRASSI Museum für Angewandte Kunst in Leipzig bewerben – eine der renommiertesten Musemsmessen dieser Art!
Die GRASSIMESSE ist eine internationale Plattform für angewandte Kunst und Produktdesign aller Bereiche. Die GRASSIMESSE, Forum und Verkaufsausstellung gleichermaßen, reflektiert die Ideenwelt und Vielfalt zeitgenössischer kreativer Gestaltung, befördert Entwicklungen und schärft das Bewusstsein für gestalterische Qualität. Veranstalter ist das GRASSI Museum für Angewandte Kunst. Die Auswahl zur Teilnahme an der GRASSIMESSE erfolgt durch eine Fachjury. Es können sich Firmen, Einzelpersonen und Gruppen (bis max. sechs Personen) bewerben. Bei Gruppenbewerbungen werden die eingereichten Arbeiten einzeln juriert.

Download Teilnahmebedingungen

Die Bewerbung erfolgt online. Bitte registrieren Sie sich unter bewerbung.grassimesse.de/registrieren und folgen Sie den Bildschirmanweisungen. Erforderlich sind bis zu fünf möglichst professionelle, aussagekräftige Aufnahmen Ihrer Arbeiten, eine Kurzbiografie sowie ein Statement zum künstlerischen Schaffen. Die Arbeiten sollen repräsentativ für das derzeitige Schaffen und möglichst Bestandteil der späteren, verkäuflichen Messepräsentation sein. Zur Jurysitzung werden nur druckfähige digitale Bilddaten zugelassen. Bitte versehen Sie dazu die Bilder im Upload-Bereich mit den erforderlichen Angaben.

Anlässlich der GRASSIMESSE werden folgende Preise vergeben:
Grassipreis der Carl und Anneliese Goerdeler-Stiftung 3.000 €
Grassipreis der Sparkasse Leipzig 2.000 €
Grassipreis der Galerie Slavik, Wien 1.000 €
Apolline-Preis 1.000 €
Preis der Grassifreunde 1.000 €

In der traditionsreichen Messestadt Leipzig begründete im Jahre 1920 der damalige Direktor des Kunstgewerbemuseums Richard Graul eine eigene Verkaufsmesse, die als Grassimesse in die Geschichte einging. Sie sollte der kommerziellen Massenware, die auf den Mustermessen angeboten wurde, Paroli bieten und durch ihren hohen Qualitätsanspruch überzeugen. Durch die Einführung eines strengen Juryprinzips der damaligen Museumsleitung wurde die Grassimesse innerhalb kürzester Zeit zu einem europaweit anerkannten Forum für die „Kunstgewerbe“-Elite. Insgesamt nahmen zwischen 1920 und 1941 etwa 1500 Kunsthandwerker, Gestalter, Kunstschulen, Künstlervereinigungen und Firmen vorwiegend aus Deutschland, Österreich und Skandinavien teil. Die Reihe der Namen – vom Bauhaus bis zur Wiener Werkstätte- steht gleichsam für ein markantes Stück Entwicklungsgeschichte der Angewandten Künste jener beiden Jahrzehnte. Die Teilnahme an der Grassimesse kam dem Erwerb eines Gütesiegels gleich, das natürlich erst recht den hier erworbenen Objekten anhaftete. Eine große Anzahl fand, als „Archiv der Moderne“ angelegt, Eingang in die Sammlungen des Museums. Auch heute erwirbt das Museum auf den GRASSIMESSEN besonders aussagekräftige Stücke. Sie sollen für die künftigen Generationen einen unverwechselbaren Ausschnitt zeitgenössischer Gestaltung dokumentieren.

GRASSI Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5 – 11
04103 Leipzig
Telefon + 49 341 2229 100
Fax + 49 341 2229 200
grassimuseum@leipzig.de
http://www.grassimesse.de

Kontakt

Sabine Epple: Telefon + 49 341 2229 106 | sabine.epple@leipzig.de
Ronny Licht: Telefon + 49 341 2229 240 | ronny.licht@leipzig.d