„Dialogue“…“Happy to be here“: Amsterdam vom 24.06. bis 04.08.2017

Antje Dienstbir | Löffel und Gefäß 1

Ra Gallery zeigt in seiner Sommer-Ausstellung Silberlöffel und keramische Gefässe von Antje Dienstbir, mit dem Titel „Dialogue“ sowie eine neue Collection Schmuck und Objekte von Réka Fekete, mit dem Titel „Happy to be here“.

„Happy to be here“ ist eine Gruppe von Arbeiten in denen Réka Fekete die Existenz in ihrer Essenz selbst feiert, die Wahl die wir treffen und die Dinge, die uns passieren, gleich ob gut oder schlecht. Die Formen wurden vom Stadtplan von Amsterdam – der Wahlheimat von Réka Fekete, die aus Budapest stammt – und Figuren auf Gemälden aus ihrem Elternhaus inspiriert.

Sie betrachtet diese Formen als ihr Baumaterial. Einige Verbindungen sind stark andere fragil, so wie die Künstlerin selbst im vergangenen Jahr ihre eigene Verletzlichkeit und Vergänglichkeit durch eine schwere Krankheit erfahren musste. Diese Situation machte ihr die Kostbarkeit des eigenen Lebens bewusst und sie fühlte, wie sehr sie auf die Zuneigung und den Enthusiasmus ihrer Mitmenschen angewiesen ist. Diese Erkenntnis betrachtet die Formen als Symbol dafür wie wir zusammen Gemeinschaften aufbauen, indem jedes kleine Teil für einen von uns steht, verbunden und abhängig von einander. (frei nach dem englischen Text von Réka Fekete)

Für Antje Dienstbir begann ihre Leidenschaft für die Form des Löffels, als Rudolf Bott ihr während des Studiums den archaischen Prozess vermittelte, aus Stangen Löffel zu schmieden, die durch die Kraft und Führung des Hammerschlages Gestalt annehmen.

Antje liebt es mit Silber zu arbeiten, das als Material prädestiniert ist, feinste Strukturen des Schmiedens an ihren Löffel-Objekten wiederzugeben und mit seiner kühlen Farbe Umrisse in den Vordergrund zu stellen.
Ein weiterer Werkstoff ist seit einigen Jahren zu Antjes Begleiter geworden: dunkler Steinzeug-Ton. Zu den Löffeln entstehen nun Gefässe, bei deren Herstellung sie sich des Voran-Treibens der Masse mittels hämmern bedient.
Die zum Teil starke Dehnung des Tons aus einem Quader heraus erzeugt eine grobe Anmutung, bei der doch auch feine Linien der ursprünglichen Kanten sichtbar bleiben.
Durch das prozesshafte Arbeiten mit ähnlichen Mitteln in unterschiedlichen Stoffen entsteht ein Dialog zwischen den silbernen Löffeln und der dunklen Keramik. (Antje Dienstbir)

Galerie Ra | 
Nes 120 | 
1012 KE Amsterdam
 | Niederlande

Öffnungszeiten: Mi.- Sa. 12.00 -18.00