Der Hessische Staatspreis für das Deutsche Kunsthandwerk wird im Jahr 2027 zum 75. Mal vergeben. Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker aus dem ganzen Bundesgebiet können sich dafür bewerben. .
Der Preis ist eine der bedeutendsten Auszeichnungen, die Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker in Deutschland erhalten können. Er wird am Freitag, 29. Januar 2027 im Rahmen der Ambiente in einer feierlichen Zeremonie auf dem Frankfurter Messegelände verliehen. Anlässlich der Jubiläumsveranstaltung ist im Anschluss an die Präsentation auf der Ambiente eine Museumsausstellung mit Arbeiten von Preisträgerinnen und Preisträgern aus 75 Jahren vorgesehen. Es ist geplant, dass die Arbeit der ersten Preisträgerin bzw. des ersten Preisträgers aus dem Jubiläumsjahr 2027 ebenfalls ein Teil dieser Ausstellung sein wird.
Eine fachkundige Jury wählt herausragende Exponate von 25 Nominierten aus, die während der gesamten Messedauer in einer eigenen Ausstellung präsentiert werden. Ihr gehören an:
• Alexandra Gerlach, Referentin Handwerk, Mittelstand, Handel, Wirtschaftsrecht im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum
• Dr. Sabine Wilp, Präsidentin des Bundesverbandes Kunsthandwerk
• Matthias Wagner K, Direktor des Museums Angewandte Kunst, Frankfurt
• Peter-Philipp Schmitt, Redakteur der Frankfurter Allgemeine Zeitung
• Pura Ferreiro, Goldschmiedin, erste Preisträgerin des Jahres 2026
Ziel des Staatspreises ist es, einen Anreiz für besonders kreative Leistungen zu schaffen. Ausgezeichnet werden Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerker, die vor allem durch eigenständige Gestaltungsansätze, durch Innovation, Beherrschung von Material und Technik sowie ein überzeugendes Gesamtbild ihrer Arbeiten auf sich aufmerksam machen.
Das Preisgeld von insgesamt 13.000 Euro wird vom Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr, Wohnen und ländlichen Raum zur Verfügung gestellt.
Einsendeschluss für digitale Bewerbungen ist der 15. Oktober 2026
