GiebichenStein Designpreis 2020: Preisträger online !!!

interessantestes Experiment: Massenprodukt und Unikat bilden zwei Pole zwischen Design, Kunst und Handwerk. Was scheidet das perfekte Duplikat vom nicht perfekten Unikat? Ein Schaffensprozess, zu dessen Schritten Lotte Schlör forscht. Mit der Bachelorabschlussarbeit wurde von ihr eine Druckgussmaschine entwickelt, die kleinserielle Verfahren für ein experimentierfreudiges Design-Umfeld ermöglicht.

GiebichenStein Designpreis
Die Burg GiebichenStein Kunsthochschule Halle vergibt jährlich den GiebichenStein Designpreis in mehreren Kategorien, der damit einen faszinierenden Einblick in neueste Designkonzepte und experimentelle Projekte gibt. Zudem werden unter den nominierten Arbeiten verschiedene Sonderpreise vergeben, zu dem auch die Auszeichnung des Stadtmuseums Halle gehört. Für die begehrten Preise bewerben sich Design-Studierende der BURG mit aktuellen Arbeiten.

2020 konnte pandemiebedingt keine Ausstellung wie sonst ermöglicht werden, ab sofort werden jedoch alle Projekte in Videos ausführlich vorgestellt und man bekommt als Betrachter / Besucher einen derart umfassenden Einblick in die Entwicklungsprozesse der Konzepte und Ideen, wie man sie vermutlich sonst niemals hätte….und man kommt aus dem Staunen nicht heraus:

HIER geht es zu den GiebichenStein Designpreis Videos – ganz großartig!

Das Projekt Improvisationen von Marie Gehrhardt wird 2021 im Stadtmuseum Halle präsentiert. Ausgewählt wurde das Werk im Rahmen eines Sonderpreises beim GiebichenStein Designpreis.

Die Arbeit Improvisationen von Burg-Studentin Marie Gehrhardt wird für ein Jahr in die ständige Ausstellung des Stadtmuseums Halle aufgenommen. Das nun im gesamten Jahr 2021 in der Präsentation fest integrierte Werk setzt sich mitImprovisation als gestalterische Methode auseinander. Stadtmuseums-Kuratorin Susanne Feldmann wählte die Arbeit aus den insgesamt 20 für den GiebichenStein Designpreis 2020 nominierten Projekten von Studierenden der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle aus.

Die in Improvisationen verwendeten Materialien und Objekte sind Überbleibsel alter Projekte, industriell vorgefertigtes Rohmaterial oder aussortierte Dinge. Ausgehend von den verschiedenen Materialien und Experimenten ist eine Sammlung von eindrücklichen Kompositionen entstanden. Die nach Materialien sortierten Assemblagen spiegeln zudem Marie Gehrhardts Auseinandersetzung mit der Situation des Corona-Lockdowns wider, in dessen Zeitraum die Arbeit als freies Projekt entwickelt wurde. So befasste sich die Industrial Design-Studentin damit, wie Gestaltung in Krisenzeiten funktionieren kann.

Titel-Abbildung:

Still aus dem Video zu einem er interessantesten Experimente: Massenprodukt und Unikat bilden zwei Pole zwischen Design, Kunst und Handwerk. Was scheidet das perfekte Duplikat vom nicht perfekten Unikat? Ein Schaffensprozess, zu dessen Schritten Lotte Schlör forscht. Mit der Bachelorabschlussarbeit wurde von ihr eine Druckgussmaschine entwickelt, die kleinserielle Verfahren für ein experimentierfreudiges Design-Umfeld ermöglicht.