Hermès at work: Stuttgart bis 17.11.2019

Ein Rendez-vous mit Handwerkern der Firma Hermès gibt Einblicke in die Handwerkskunst des Luxushauses. Nach Rom und Moskau macht die Ausstellung „Hermès at Work“ auch in Deutschland Station.
Die Herstellung eines Objekts von Hermès erfordert Zeit, edle Materialien, Werkzeug, Talent, Emotionen, Wissen und geschickte Hände. Im November teilen die französischen Kunsthandwerker von Hermès ihr Fachwissen, ihre Erfahrung und ihre Leidenschaft mit dem Publikum.
Hier kann man zuschauen, wie an den Werkbänken Materialien verwandelt werden, wie Objekte Gestalt annehmen. Dolmetscher unterstützen die Besucher im direkten Austausch mit den Handwerkern. Neben einem Seidendrucker können noch acht Kunsthandwerker an ihren Werkbänken besucht werden: Vom Porzellanmaler, Handschuhnäher und Täschner bis zum Uhrmacher zeigt das französische Familienunternehmen das große Fachwissen seiner Mitarbeiter und die Liebe zum Detail, mit der die edlen Produkte von Hand gefertigt werden.

Hermès at Work widmet sich in verschiedenen Gesprächsrunden der Entwicklung, Erhaltung, Förderung und den Herausforderungen im Handwerk und der Kreation heute. Die Talks bieten vielschichtige Einblicke in die Themen Talent, Innovation und Savoir-faire.

Dienstag, 12.11.2019 um 18:00 Uhr — Die Kultur des Sammelns

Die Sammlung Emile Hermès, private Wunderkammer im Stammhaus in der Rue du Faubourg Saint-Honoré 24, entstand 1883 und beinhaltet unzählige Objekte und Kuriositäten. Sie sind Inspirationsquelle für Künstler, Handwerker und Designer von Hermès. Wie entsteht eine Sammlung und wie führt man diese fort? Wie erkennt man besondere Stücke? Wo findet und wie bewahrt man sie? Diesen Fragen gehen vier Gesprächspartner nach: Prof. Dr. Christiane Lange, Direktorin der Staatsgalerie Stuttgart, Ménéhould de Bazelaire, Direktorin des Kulturerbes Hermès,  Marie-Amélie Tharaud, Direktorin des Konservatoriums Hermès , Diandra Donecker, Partnerin und Mitgeschäftsführerin des Grisebach Auktionshauses.

Mittwoch, 13.11.2019, 18:00 Uhr — Von der Idee zum Carré ( das berühmte Tuch aus Seidentwill )

Jedes einzelne Carré erzählt viele Geschichten: von Hermès, dem Künstler, dem Handwerker und dem Jahresthema. Seit 1961 sind die kreativen Ideen von Henri d’Origny fester Bestandteil des Hauses. Er hat neben Uhren, Besteck, Krawatten und Porzellan mehr als 30 Hermès-Seidentücher entworfen. Ein Gespräch über die Kreativität und die Dynamik im Carré: Christine Duvigneau, Direktorin des Kulturerbes des Hermès Designstudios

Staatsgalerie Stuttgart, Säulensaal
Konrad-Adenauer-Straße 30 – 32, Eingang Stirling-Bau
70173 Stuttgart

Öffnungszeiten: täglich von 12:00 bis 20:00 Uhr
am Wochenende: 10:00 bis 18:00 Uhr
Eintritt frei

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