Angela Burkhardt-Guallini – Linie zu Linie: Staufen vom 24.05. bis 30.06.2019

Farbige Linien und verdrehte Bänder durchziehen die dünnen, weißen Porzellanschalen und verleihen ihnen Leichtigkeit und Eleganz. Am Freitag, dem 24. Mai 2019, um 19 Uhr findet die Eröffnung der Studioausstellung von Angela Burkhardt-Guallini aus Luzern im Keramikmuseum Staufen statt, deren Arbeiten international präsent sind und vor allem in Japan, Korea und Taiwan ausgezeichnet wurden. Die Kunsthistorikerin Dr. Christina Soltani stellt die Künstlerin vor, Frauke Horn spielt auf der Harfe.

Der japanische Keramiker und Lyriker Mitsuya Niiyama gab der jungen Kollegin vor über 30 Jahren den entscheidenden Impuls. Die uralte Neriage-Technik, bei der die Vielfarbigkeit auf der Kombination von Tonen unterschiedlicher Färbung beruht, wurde zum Ausgangspunkt für das Schaffen von Angela Burkhardt-Guallini und ihren unverwechselbar eigenen Stil. Im Durchschneiden, Aufeinanderstapeln und wieder Zusammenfügen durchgefärbter Tonplatten entdeckte sie ein Gestaltungsprinzip, das unendliche Variationen und zugleich eine ständige Weiterentwicklung erlaubt. Waren es unter dem Eindruck der Konkreten Kunst in der Schweiz zunächst komplizierte geometrische Muster in leuchtenden Farben, die ihr Werk bestimmten, so stellte sich mit dem Umstieg auf das japanische Seto-Porzellan 2005 eine freiere Formensprache ein. Weich schwingende Linien und Streifen in Schwarz, Rot und seit neuestem auch in Maigrün im Kontrast zum Weiß des Porzellans lassen vielfältige Assoziationen mit der Natur zu. (Pressetext)

Keramikmuseum Staufen 
Wettelbrunner Str. 3
79219 Staufen i.Brsg.

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag 14 – 17 Uhr, Sonntag 12 – 17 Uhr