Südwestdeutscher Keramikpreis 2017: Karlsruhe bis 6. Januar 2019

Stephanie Marie Roos: Uniform 2016, 21 x 102 x 18 cm Steinzeug, Engobe, Unterglasurfarben

Noch dieletzten Tage nutzen um diese repräsentative Ausstellung aktueller Keramikpositionen zu sehen? Auf geht’s!

Der Südwestdeutsche Keramikpreis ist eine Initiative des Bundes der Kunsthandwerker Baden-Württemberg und der SV Sparkassen Versicherung, die im Jahr 2017 ins Leben gerufen wurde. Der Preis wird künftig alle drei Jahre in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz ausgeschrieben. Er zeichnet zwei herausragende Künstlerinnen und Künstler aus, die eine künstlerisch anspruchsvolle Umsetzung vorweisen. Mit einem Preisgeld von insgesamt 10.000 Euro soll das keramische Schaffen im Südwesten der Bundesrepublik gefördert und ausgezeichnete keramische Positionen national und international positioniert werden.

Die in Karlsruhe präsentierte Auswahl von Arbeiten aller Finalisten führt anschaulich die Gestaltungsvielfalt zeitgenössischer Keramik vor Augen. Das Spektrum umfasst Gebrauchskeramik wie Teegeschirr oder Vasen, figural-erzählerische Positionen, abstrakte Arbeiten mit reinem Objektcharakter sowie konzeptionell-analytische Werke.

Der mit 7.000 Euro datierte erste Preis wurde an Stephanie Marie Roos aus Achern (geb. 1971) vergeben. Die Künstlerin überzeugt mit ihrer kreativen Umsetzung von aktuellen gesellschaftlichen und politischen Themen. Die in besonderem Maße authentischen und unverwechselbaren Figuren sprengen die Eindeutigkeit der Interpretation auf.

Der zweite, mit 3.000 Euro honorierte Preis geht an Kiho Kang aus Bad Ems (geb. 1980). Seine Installation geometrischer, akribisch per Hand gebauter Gefäßformen variiert wie ein Stillleben die unendliche Vielfalt von Kegelform, Zylinder. (Pressetext)

Museum beim Markt
Karl-Friedrich-Straße 6
76133 Karlsruhe

Winteröffnungszeiten ab 1.11.:  Sa-So: 10-18 Uhr |Mo-Fr, Feiertage: geschlossen

KihoKang
Kiho Kang Gefässinstallation