Pensieri Preziosi 14: Padua (Italien) vom 23.11.2018 bis 03.02.2019

Im Zentrum der 14. Ausgabe der Ausstellung  internationalen Schmucks „Pensieri Preciosi 2018“ steht dises Mal  Autorenschmuck japanischer Meister.
Der Ausstellungs-Zyklus – realisiert durch das Assessorato alla Cultura del Comune di Padova und unterstützt durch die Fondazione Cassa di Risparmio di Padova e Rovigo., wurde mit dem Ziel eingerichtet, die wichtigsten Trends der Goldschmiede-Schulen, Goldschmiede und Schmuckkünstler von internationaler Bedeutung der Öffentlichkeit bekannt zu machen. In diesem Jahr werden die Werke der japanischen Künstler Mari Ishikawa, Mikiko Minewaki, Kazumi Nagano und Sayumi Yokouchi präsentiert. Damit stehen sich sehr verschiedene Kulturen, Erfahrungen und Philosophien gegenüber.
Zu sehen sind etwa hundert Werke, darunter Ringe, Halsketten und Broschen, die aus verschiedenen Materialien hergestellt wurden, von Kunststoff bis Gold und mit originellen und ungewöhnlichen Arbeitstechniken, in denen sich Tradition und Innovation verbinden.

Mari Ishikawa schöpft ihre Inspirationen aus der japanischen Kultur und zeitgenössischem deutscher Schmuckkunst aus München, wo die Künstlerin derzeit lebt. Sie verwendet Materialien wie japanisches Kozo-Papier und japanischen Lack in Kombination mit Silber und Perlen in Arbeiten, die an Spitze, Knoten und Metallstrukturen erinnern.

Mikiko Minewaki verwendet Alltagsgegenstände wie Spielzeug, Plüschtiere aus berühmten Mangas und japanischen Anime, die geschnitten und dekonstruiert und dann in neuen farbigen Formen wieder zusammengefügt werden. Er entschied sich dafür, mit Plastikfragmenten zu arbeiten, um zu zeigen, dass Juwelen aus gewöhnlichen und Massenmaterialien hergestellt werden können, um so den Wert des Alltags zu demonstrieren.

Kazumi Nagano ist eine Künstlerin, die eng mit den alten Traditionen verbunden ist, die in zeitgenössischer Form neu interpretiert werden. Sie ist bekannt für ihre raffinierten plastischen Kreationen aus dünnem Goldfaden und gewebtem Papier. Mit Bezug auf japanische Malerei und traditionelle japanische Webtechniken schafft sie einzigartige Schmuckstücke mit einer zarten Farbe und leichten Textur, die durch das Weben von Metallfäden wie Silber und Gold, Seide, Nylon und japanischen Papierfäden entstehen.

Sayumi Yokouchi verwirklicht durch einen von der japanischen Kultur inspirierten Minimalansatz Miniaturlandschaften in Schmuck. Ihre fragil erscheinenden Stücke, meistens Broschen und Anhänger, sind leicht, zart und innovativ und scheinen die reine Luft mit Kupfer, Silber und Gold zu verbinden. (frei nach dem italienischen Pressetext)

Oratorio die San Rocco
59, Via Santa Lucia
35139 Padova, Italien

Öffnungszeiten:  täglich von 9.30 – 12.30, 15.30 – 19.00
Montags geschlossen sowie am 25. & 26. Dezember 2018 und 1 Januar 2019

Mari Ishikawa-Border-004
Mari Ishikawa: Border