Gabriela Kutschera – Eisenzeit | Andrea Hiebl – Trachtenschmuck: München vom 07.09 bis 20.10.2018

Gabriele Kutschera widmet sich seit über 40 Jahren einer Technik und einem Material: Dem Schmieden von Eisen. Sie steht damit in einer langen Tradition. Das manuelle Schmieden zählt zu den ältesten Handwerkstechniken überhaupt. Hier wird das Werkstück durch rhythmische Schläge des Schmiedehammers am Amboss frei verformt. Zum ersten Mal präsentiert Gabriele Kutschera in dieser Ausstellung das gesamte Spektrum ihres Schaffens: Schmuck, Eisenplastik und Arbeiten auf Papier. Mit dem Schmieden von Eisen kommt sie zu erstaunlichen Ergebnissen von ganz unterschiedlichen Dimensionen: Filigraner Schmuck neben kraftvolle Eisenplastiken. Über die Zeit entsteht eine Leidenschaft, die Gabriele Kutschera nicht mehr loslässt. Das Schmieden entwickelt eine meditative Kraft und schafft eine Erfüllung, wie sie zumeist nur die Tätigkeit mit den eigenen Händen hervorbringen kann. Bei den Arbeiten auf Papier kann sie eine andere Seite ihres künstlerischen Ausdrucks zeigen: Spontaneität und Leichtigkeit. Gabriele Kutschera bleibt nicht stehen, das Machen ist es, was sie antreibt.

Zur Ausstellung erscheint bei Arnoldsche Art Publishers die Publikation:„Gabriele Kutschera – Eisenplastik – Schmuck Papier / forged iron – jewellery – paper“

PORTRÄT IM LADEN

Andrea Hiebl_Creolen
Andrea Hiebl: Creolen

Andrea Hiebl – Trachtenschmuck?

Form- und Farbsprache von Mähelgaben, Zierratln und Schmuck zum Gwand  »Am liebsten ist es mir, “ sagt Andrea Hiebl, „wenn BetrachterInnen ein Stück von mir für sich selbst entdecken, wenn irgendetwas daran sie berührt, so als hätte es nur auf sie gewartet. Wenn sie es quasi für sich initiieren, wie Talismane. Schmuck bedeutet für mich immer schon Ausdrucksmittel der Persönlichkeit und glückbringender Wegbegleiter. Als ‚Metallerin‘, die die Arbeit mit der offenen Flamme liebt, arbeite ich in erster Linie in der Montagetechnik. Dabei konzentriere ich mich vor allem auf die Formgebung des Grundmaterials. Diese Stücke kombiniere ich gerne mit Perlen, Korallen, manchmal auch Edelsteinen und Fundstücken. Die Form- und Farbgebung, die so entsteht, mutet immer wieder ‚barock‘ an. Es war nie mein Ansinnen, Trachtenschmuck zu gestalten. Auch hatte ich während der gesamten Ausbildung nie mit diesem Thema zu tun. Es ist einfach geschehen.« (Pressetext)

Bayerischer Kunstgewerbeverein e.V.
Pacellistraße 6-8
80333 München

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr