Frühjahrsmesse Koppel: Hamburg vom 13. bis 15.04.2018

Tita de Rego Silva, mehrfarbiger Holzdruck

Ausgewählte Kunsthandwerker zeigen zwei Wochen nach Ostern an drei Tagen ihre neuesten und besten Ideen.

Wenn in der Koppel 66 die dort ansässigen Kunsthandwerker auswählen, welche Bewerber auf der Frühjahrsmesse bei ihnen ausstellen dürfen, haben sie jedes Jahr die Qual der Wahl. Es gibt immer wieder erstaunliche Entdeckungen und neue Teilnehmer aus ganz Deutschland und jenseits deutscher Grenzen, die es verdient haben, sich auf den Galerien des denkmalgeschützten Hauses zu präsentieren.

40 Gastaussteller sind diesmal zur Frühjahrsmesse 2018 geladen. Zusammen mit den 16 Ateliers der Goldschmiede, Modemacher, Papier-, Leder-, und Holzgestalter im Haus freuen sich insgesamt rund 60 Kunsthandwerker darauf, ihre neuen Arbeiten bestaunen zu lassen und zu verkaufen.

In diesem Jahr fallen unter anderem Ideen auf, die das Leben im Garten bereichern: Die Ingenieurin Angela Schönewald etwa ist seit ihrer Kindheit vom alten Schmiedehandwerk fasziniert und gründete in ihrem frühen Ruhestand eine Werkstatt nahe Hannover, wo sie ästhetische, extrem robuste Gartengeräte schmiedet. Die Leipziger Bildhauerin Kerstin Krieg meißelt aus Sandstein konkave Formen, gedacht als Vogelbecken, die aber auch als Skulpturen in zarten Färbungen den Garten zieren, denn sie bekommen eine interessante Patina.

Neu sind auch Börsen und Taschen aus Fischhaut, LED-Leuchten aus plissiertem Maulbeerpapier und Keramik-Geschirr, das jeden gedeckten Tisch zur feinsinnig verspielten Tafel werden lässt. Oder aber Mode: Jung und bunt kommen die Regenjacken und -Hüte von „Raindaughter“ daher, poetisch die Leuchten einer koreanischen Künstlerin aus Peddigrohr und einzeln aufgeklebten gefärbten Maulbeerpapierblättern, die auf diese Weise eine warme Atmosphäre verbreiten.
Es gibt aber auch bekannte Exponate, die viele treue Messe-Stammkunden keinesfalls missen möchten:

Etwa herzallerliebste Handpuppen von Maria Barleben, ausgereiftes, puristisches Porzellan von Christina Salzwedel, kleine Metallstempel von Gerhard Peterich, nach japanischer Art gefertigte Küchenmesser von Bernd Burmeister oder Leuchten und Haushaltshilfen aus fein verarbeiteten Bambusstäben des Designers Toshiki Yabushita. Die Anforderungen an Qualität und Originalität sind hoch und die Plätze in den Galerien des hellen Atriums sind begehrt.

Das künstlerische Programm runden Ausstellerinnen der Produzentinnen Galerie des Künstlerinnenverbandes GEDOK ab. Hier zeigen Mitglieder der angewandten Kunst, was sie Neues zu bieten haben.

Vielseitige vegetarische Leckereien – egal ob herzhaft oder verführerisch süß – gibt es im Café Koppel, eines der ersten vegetarischen Cafés Hamburgs. Dort tröstet sich, wer bei dem großen Angebot dennoch nichts Passendes gefunden hat, mit kreativen kulinarischen Genüssen. (Pressetext)

Koppel 66 / Lange Reihe 75
20099 Hamburg

Öffnungszeiten: Freitag, Samstag und Sonntag jeweils von 11 bis 18 Uhr

Sybille Homann
Sybille Homann, Flaschenvasen
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