Jasper Morrison. Thingness: Leipzig vom 23.11.2017 bis 06.05.2018

"Rückblick" Jasper Morrison: thingness - GRASSI Museum für Angewandte Kunst Leipzig Foto: Schnuppe von Gwinner

Jasper Morrison (London, *1959) ist ein weltweit renommierter Produktdesigner und arbeitet mit international bekannten Firmen wie Alessi, Cappellini, Muji oder Vitra zusammen. Die Ausstellung, Morrisons erste Retrospektive weltweit, ist nach Stationen im Grand-Hornu, Belgien, im Museum für Gestaltung Zürich, der Tate Modern in London und dem Bauhaus Archiv Berlin nun auch in Leipzig zu sehen. Sie vereint Schlüsselmomente aus der bisher 35-jährigen Karriere des Gestalters. Ob Stühle, Sessel, Trinkgläser, Lampen, Schuhe oder Klebebänder, Morrison setzt sich hinsichtlich Gestaltungsfragen und -umsetzungen keine Grenzen. Ausgangspunkt der Ausstellung ist die Simplizität, die sich vor allem auf die Wirkung der Objekte bezieht, nicht aber auf die gestalterische Umsetzung. Jasper Morrisons Entwürfe zeichnen sich durch gutes und langlebiges Design, durch funktionale Aspekte, materialgerechtigkeit  und eine bewusste Zurückhaltung aus.

Das „Supernormale“ bildet für ihn die schöpferische Grundlage und gleichzeitig den Anspruch an sich als Designer. Durch gestalterische Zurückhaltung erreicht Morrison minimalistisch anmutende Ergebnisse mit maximalem Gestaltungsanspruch. Seine Objekte lassen die Form zugunsten einer gelingenden Funktion in den Hintergrund treten. In der Ausstellung werden in chronologischer Abfolge Möbel, Küchenobjekte und Heimelektronik gezeigt. Archiv- und Bildmaterial werden die Präsentation ergänzen und Einblicke in verschiedene Zeitabschnitte bieten.

Die Ausstellung wurde in Zusammenarbeit mit Jasper Morrison und dem CID – Centre d´Innovation et de Design (Grand-Hornu, Belgien) realisiert. (Pressetext)

GRASSI
Museum für Angewandte Kunst
Johannisplatz 5-11, 04103 Leipzig

Öffnungszeiten: Di-So, Feiertage: 10-18 Uhr
Mo und am 24.12. und 31.12. geschlossen
Freier Eintritt an jedem ersten Mittwoch im Monat

Hier ein kleiner informativer Film von der Ausstellung in Zürich:

Advertisements