Pretty on Pink – graue Eminenzen des Schmucks: Pforzheim vom 27.10. 2017 bis 15.02.2018

Brosche. Silber, Kunststoff. Katja Prins 2006. © Schmuckmuseum Pforzheim. Foto Eddo Harmann

Grau fällt auf durch Zurückhaltung. Nun rückt es in allen Nuancen zwischen Weiß und Schwarz in den Vordergrund und damit neue Materialien, die die Schmuckkunst in ihrer jeweiligen Epoche inspirierten. Unterschiedliche Mentalitäten drücken sich mit diesem Farbspektrum aus – Zurückhaltung bei Trauerschmuck in Eisen, edles Understatement bei Diamantschmuck, kühle Nüchternheit und Rationalität bei Schmuck des Art déco oder in Bauhaustradition. Wie keine andere Farbe steht Grau für die Moderne, sind doch ihre maßgeblichen Materialien wie Beton und Stahl ebenfalls grau. Insbesondere zeitgenössische Künstler wie Ramon Puig Cuyas, Katja Prins oder Ruudt Peters wenden sich zwischenzeitlich diesem Farbspektrum zu.

Dem entgegen steht die Farbe Pink. In ihrer vitalen Farbtiefe verlangt sie sofort Aufmerksamkeit. Als Purpur demonstrierte es weltliche und kirchliche Macht, in der zeitgenössischen Mode wollte und konnte Pink regelrecht schockieren. Die Farbe kontrastiert den ausgestellten Schmuck und rückt ihn ganz „undezent“ in den Vordergrund (Pressetext)

Schmuckmuseum Pforzheim im Reuchlinhaus
Jahnstr. 42
75173 Pforzheim

Öffnungszeiten: Di.-So. 10-17 Uhr, Feiertag 10-17 Uh

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