Der rote Faden: Bremen am 16.&17.09.2017

Der sprichwörtliche „rote Faden“, der für ein wohlgeordnetes und erkennbares Konzept steht, entstammt der britischen Kriegsmarine. Taue sind dort nämlich mit einem roten Faden durchwoben – unzertrennbar. Entfernt man den Faden, zerstört man das Tau. Der Sinn: Der rote Faden kennzeichnete das Seil als das Eigentum des Königshauses.

Diesen roten Faden haben 25 Mitglieder der Angewandten Kunst Bremen (AKB) aufgenommen. Am 16. Und 17. September jeweils von 11 – 18 Uhr stellen sie in der ehrwürdigen Unteren Rathaushalle in Bremen ihre Arbeiten aus.
Modernes zeitgenössisches Handwerk mit hohem künstlerischen Wert nimmt auch hier den Faden auf zur Tradition des Ortes, wo über Jahrhunderte Markt gehalten wurde.
Und dies mit wohlgeordneten und erkennbarem Konzept: Ein roter Faden durchläuft das eigene Schaffen in den unterschiedlichsten Gewerken der AKB und die ganze Gruppe!
Die Eröffnung dieser traditionellen Jahres-Ausstellung am Freitag, den 15.September um 18.00 Uhr wird moderiert von Lena Döring, Radio Bremen, und musikalisch begleitet von dem Fischerhuder Saxophonist und Klarinettist Bernd Schlott.
An beiden Abenden, Samstag und Sonntag kurz vor Schluß um ‚viertelvorsechs,‘ gibt es als weiteren Leckerbissen ‚Literarisches‘ zum ‚roten Faden‘.
Er verbindet alles und kennzeichnet das Ganze‘ schrieb schon Ottilie von Goethe in ihr Tagebuch.
Die AKB sieht es gelassener und freut sich auf viele nette und interessierte Menschen, die sich gern überraschen lassen! (Pressetext)

Zeitgenössisches Kunsthandwerk in der Unteren Rathaushalle in Bremen

Eröffnung am 15. September 2017 um 18 Uhr