Frühchinesische Keramik: Leipzig vom 22.04. bis 08.10.2017

Zum ersten Mal wird die umfangreiche und qualitativ herausragende Sammlung frühchinesischer Keramiken des Stuttgarter Kunsthistorikers und Sammlers Dr. Heribert Meurer öffentlich gezeigt. Über mehrere Jahrzehnte hinweg erwarb der Privatsammler seine kostbaren Stücke im internationalen Kunsthandel von London bis Osaka.

Keramik ist seit Jahrtausenden ein zentraler Bestandteil der chinesischen Kunst und Kultur. Sie wurde im Alltag verwendet, diente rituellen Zwecken oder auch als Grabbeigabe. Mit 174 Stücken aus der Zeit zwischen 1050 v. Chr. und 1280 n. Chr. bietet die Sammlung Dr. Heribert Meurer ein beeindruckendes Panorama der Funktionen wie auch der Gefäßformen und Techniken der frühen chinesischen Keramik; ergänzt um 31 Objekte des GRASSI Museums Leipzig, wohin die Sammlung 2017 gestiftet wird.

Schwerpunkte der Sammlung liegen auf Keramiken der Tang- und der Song-Dynastien zwischen 1050 v. Chr. und 1280 n. Chr.  Beispiele der bekannten Sancai („Dreifarben“) Bleiglasur, der Seladone aus Yueyao, Yaozhou und Longquan wie auch der Changsha-Ware, sog. Jian-Schwarzporzellan aus der Präfektur Jianyang und Qingbai-Ware aus den südlichen Brennstätten der Song-Zeit. Sie wurden im Alltag verwendet, dienten rituellen Zwecken oder auch als Grabbeigaben.und zeigen den Reichtum, die Vielfalt, die hohe Qualität und den besonderen Reiz frühchinesischer Keramik.

Mit dieser Präsentation schenkt der Privatsammler dem GRASSI Museum Leipzig seine erlesenen Stücke. (Pressetext)

Grassimuseum
Johannisplatz 5-11
04103 Leipzig

Geöffnet von Dienstag bis Sonntag von 10-18 Uhr

Der Katalog zur Ausstellung und Sammlung erscheint bei ARNOLDSCHE Art Publishers