Schmuck 2017: München: vom 08. bis 14.03.2017

Die Sonderschau Schmuck auf der internationalen Handwerksmesse ist der Fixstern im Bereich des Autorenschmucks. 1959 von Herbert Hoffmann ins Leben gerufen, ist sie heute eine der bedeutendsten Ausstellungen der internationalen Schmuckszene und Treffpunkt für Sammler, Galeristen, Museumskuratoren und Schmuckkünstler aus aller Welt. Organisiert wird sie alljährlich von der Handwerkskammer für München und Oberbayern, Träger ist die Danner-Stiftung. Im gesamten Münchner Stadtraum werden zeitgleich wieder jede Menge Sonderereignisse von den unterschiedlichsten Initiatoren veranstaltet.

In diesem Jahr haben die Veranstalter selbst eine umfangreichen Flyer mit den wichtigsten Programmpunkten und einem Stadplan herausgegeben, der ab sofort zum DOWNLOAD bereit steht, damit alle Interessierten in Ruhe ihren Besuch der Schmuck München 2017 planen können.

Wolfgang Lösche von der Handwerkskammer für München und Oberbayern ist Leiter der Sonderschau SCHMUCK, die Teilnehmern als Plattform dient, um sich im Kreise internationaler Goldschmiede einen Namen zu machen und Kontakte zu knüpfen.

Höhepunkt ist jedes Jahr die Verleihung der Herbert-Hofmann-Preise an drei herausragende Schmuckgestalter, die stets von zahlreichen internationalen Gästen mit Spannung erwartet wird: Diesmal am Samstag, 11. März 2017, um 17 Uhr auf der Bühne in Halle B1.

Die Auswahl der Exponate, die auf der SCHMUCK zu sehen sind, wird jedes Jahr von einer bekannten Persönlichkeit aus der Welt des Autorenschmucks übernommen. Die Endauswahl der kommenden Sonderschau hat Cornelie Holzach, Leiterin des Schmuckmuseums Pforzheim, getroffen.

Zur Teilnahme an der SCHMUCK 2017 wurden 67 Künstlerinnen und Künstler aus 31 Ländern eingeladen. Zahlenmäßig am stärksten vertreten sind Goldschmiede und Schmuckgestalter aus Deutschland und Frankreich, gefolgt von Schweden, Neuseeland und den USA. Doch auch Beiträge aus Mexiko und dem Iran sind dabei.

Als „Klassiker der Moderne“ wird diesmal Renate Heintze (1936-1991) geehrt. Sie war von 1974 bis 1991 Leiterin des Fachbereichs Schmuck an der Burg Giebichenstein und hat den besonderen Ruf dieser Ausbildungsstätte wesentlich mitbegründet. Auf der Sonderschau „Schmuck 2017“ ist eine Auswahl ihrer bedeutendsten Arbeiten noch einmal zu sehen.  Anlässlich dieser Präsentation und der Sonderausstellung „Die Schmuckklasse der Burg Giebichenstein unter der Leitung von Renate Heintze und Dorothea Prühl“  der Galerie MARZEE im Rahmen von FRAME auf der Internationalen Handwerksmesse München sowie des Vortrags von Katja Schneider „Renate Heintze. Ihr Weg zum Autorenschmuck“ („Renate Heintze – her path to studio jewelry“, in englischer Sprache) der Neuen Sammlung – The Design Museum, Pinakothek der Moderne, München am 12. März 2017 erscheint eine Monographie: „Renate Heintze.FAZIT“

Zeitgenössischer Schmuck ist auch Thema der internationalen Galerien, die sich auf der Fläche „FRAME“ im direkten Umfeld der SCHMUCK in Halle B1 präsentieren. Mit dabei sind unter anderem Platina (Schweden), die Atta Gallery (Thailand), die Galerie Ra Amsterdam und die Galerie MARZEE (beide Niederlande), Chrome Yellow Books (Großbritannien), Handshake 3 (Neuseeland) sowie die Galerie Rosemarie Jäger und die Galerie Spektrum (Deutschland). (Pressetext IHM & Luckner-Bien, Verlinkungen SvG)

Handwerk & Design Sonderschauen Halle B1 – Messegelände München

Öffnungszeiten: Mittwoch – Dienstag von 09:30 – 18:00 UHR