Encyclopädie der Tiere: Kalender 2017 – ein animalisch-poetischer Begleiter für das ganze Jahr.

Die Graphiken und Illustrationen von Robert Voss entdeckte ich nach meinem Umzug nach Leipzig ziemlich schnell. Seine besonderen Theaterplakate für das  fantastische „Westflügel-Theater“ fallen ins Auge. Auf der Suche nach mehr begegneten mir dann seine präzise realistisch gezeichneten, dennoch zutiefst hintergündigen Illustrationen und Graphiken – einfach wunderbar!

Seit wenigen Jahren versammelt er diese auch in grandiosen Wandkalendern, die in 13 Bildern den etwas sehr anderen Blick auf die Geschichten von Alice, Ringelnatz und Pu wagten – detailreich und humorvoll, mit einem ganz eigenwilligen Twist. Für 2017 geht es nun ausschließlich um ungewöhnliche Tiere, die vermutlich äusserst selten anzutreffen sind:

Die Encyclopädie der Tiere von Robert Voss

Kalender für 2017, im Hochformat 48 x 58 cm, zweifarbiger Druck
in Schwarz & Gold (!) auf Munken, 13 Blätter mit Rückpappe und Spiralbindung,
Preis 49 Eur (zzgl. 7 Eur Versand)

Wer solch einen schönen Kalender möchte, sollte ihn SOFORT bestellen, denn er geht nächste Woche in den Druck.

Wer zu spät kommt … ? Alle Kalender von Robert Voss werden immer restlos ausverkauft – und nur mit sehr viel Glück ist am Jahresende 2016 noch die Encyclopadie der Tiere ohne Vorbestellung zu haben.

Robert Voss studierte Malerei & Grafik an der Burg Giebichenstein in Halle, ein Semster Illustration in Prag bei Prof. Jiri Salamoun und erhielt 1997 sein Diplom bei Prof. Thomas Rug in Halle. Mehrere Jahre war er Ausstatter und Graphiker am Puppentheater Halle bevor er seit 2003 als freiberuflicher Zeichner & Graphiker in Halle lebt, aber international ausstellt und vielfach ausgezeichnet wurde, zuletzt 2014 mit dem KOMPASS – Kommunikationspreis Deutscher Stiftungen für seine Plakate und Postkarten „Gehen Sie stiften“ für die Bürger.Stiftung.Halle. Robert Voss erschafft Bühnenbilder und Ausstattungen, Bilderbücher und vor allem natürlich Plakate für die Figurentheater überall.

Vielleicht weil sein dredimensionaler Humor, seine Verspieltheit und sein Wagemut es so gut schaffen die Geschichten von dort auf den Punkt zu bringen. Der Rezensent Christian Bollow aus Stuttgart schrieb:

„Auf den ersten Blick wird offenkundig, dass der Künstler im Theater beheimatet ist, seine Zeichnungen selbst Aufforderung zum Spiel sind. Die surreale Verknüpfung inkompatibler Fragmente, der zeichnerisch-chirurgische Blick hinter die Kulissen, … – zwischen allen Gegensätzen tun sich Leerstellen auf, die das Bewusstsein des Betrachters unwiderstehlich ansaugt. … sie werden in kleine Abenteuertouren  gelockt, in die eigenen Untiefen, impulsiert durch kalkulierte Unwissenheit, kolloriert durch die eigene Vorstellungskraft.“