Make It Make Sense – German Design Graduates 2026: München bis 29.11.2026

Die bundesweite Initiative German Design Graduates macht herausragende Abschlussarbeiten aus der deutschen Designausbildung sichtbar. Sie begleitet Absolvierende in die Profession und vernetzt sie mit Akteur*innen aus Wirtschaft und Kultur. German Design Graduates ist Teil der German Design Council Foundation.

Für die Ausstellung in „Die Neue Sammlung – The Design Museum“ wurden rund 70 Projekte aus 28 deutschen Hochschulen ausgewählt. Zu sehen ist eine Kuration aus Produkt- und Industriedesign, Kommunikations- und Digitaldesign sowie Textil- und Modedesign. In ihrer Vielfalt zeigen die Arbeiten wesentliche Fragestellungen der Gegenwart auf – und bilden Methoden ab, mit denen eine neue Generation von Gestalter*innen nach Antworten sucht.
Wie können Reststoffe zu neuen Materialien werden? Wie lassen sich digitale Technologien sinnvoll einsetzen? Wie kann Gestaltung Wissen vermitteln, gesellschaftliche Teilhabe ermöglichen oder neue Formen des Zusammenlebens entwerfen?

Das kuratorische Narrativ Make It Make Sense stammt aus der Netzkultur. Der Ausdruck wird verwendet, wenn Erklärungen nicht mehr greifen, Widersprüche sichtbar werden oder eine Situation nach neuer Einordnung verlangt. Häufig ironisch eingesetzt, formuliert er zugleich eine ernsthafte Forderung: Zusammenhänge herstellen und Komplexität nachvollziehbar machen.
Disziplinübergreifend untersuchen die Exponate Materialien und Produktionsweisen, Technologien und Kommunikation sowie gesellschaftliche Transformation und Formen des Zusammenlebens. Sie hinterfragen bestehende Systeme, erproben alternative Prozesse und formulieren Fragen, auf die es noch keine eindeutigen Antworten gibt.
Es entsteht ein vielstimmiges Bild, was Design gegenwärtig ist: eine Praxis des Beobachtens und Verstehens, aber auch des Eingreifens und Veränderns. (Pressetext)

Pinakothek der Moderne
Barer Straße 40
80333 München

Öffnungszeiten: täglich 10 – 18 Uhr, Donnerstag 10 – 20 Uhr, Montags geschlossen

> lesenswerter Beitrag auf DESIGN PERSPECTIVES – dem Magazin des Rats für Formgebung