Die von Nadia Stefanel kuratierte Ausstellung, die der Tapisserie in Italien von den 1950er Jahren bis heute gewidmet ist, zeigt, wie das textile Medium, das traditionell als dekorative Kunst angesehen wurde, im Laufe der Zeit zu einer Ausdrucksform geworden ist.

„Der Wandteppich als zeitgenössische Bildsprache erzählt uns von textilen Experimenten und Innovationen, von der Zusammenarbeit zwischen Künstlern und Handwerkern, zwischen Tradition und modernen Versuchen, im Dialog mit zeitgenössischen künstlerischen Tendenzen (vor allem dem Abstraktionismus) und dem Industriedesign. Ein Forschungsweg, der Italien von der Lombardei (Arazzeria di Esino Lario und Arazzeria di Elio Palmisano) bis zu den Abruzzen (Arazzeria Pennese) und nach Sardinien (Studio Pratha) durchquert, mit einigen Abstechern nach Europa (Ateliers Pinton), und einen Moment des Nachdenkens über Identität und Tradition bietet. Eine kulturelle Odyssee, die den Reichtum und die Vielfalt des Made in Italy feiert und den Wert von Werken anerkennt, die im Laufe der Zeit weiterhin Geschichten erzählen und neue Generationen von Künstlern und Liebhabern inspirieren“, schreibt Nadia Stefanel, Direktorin der Dino Zoli Foundation.
Fondazione Dino Zoli
Viale Bologna 288, Forlì
Öffnungszeiten: Dienstag bis Donnerstag 9.30-12.30 Uhr, Freitag, Samstag, Sonntag 9.30-12.30 und 16.30-19.30 Uhr.
geschlossen Montags und an den Feiertagen, 24.-26. und 31. Dezember, 1. und 6. Januar
Viele Fotos und inhaltlich weiterführende Beiträge zu der Ausstellung findet man unter diesen Links:

