Belles Choses – Art Nouveau um 1900: Berlin bis 14. April 2024

Naturhaft bewegte Linien, raffiniert geschwungene Formen und ein überbordender Reichtum an floralen, figürlichen und abstrakten Ornamenten – das sind die Erkennungszeichen des Art Nouveau, der französischen und belgischen Variante des Jugendstils. Frankreich und Belgien hatten einen Hauptanteil an der Aufbruchsbewegung der europäischen Kunst und Gestaltung um 1900, die der Moderne den Weg ebnete. Besonders von Paris ging eine enorme Sogwirkung aus: Hier wirkten Architekten wie Hector Guimard und Eugène Gaillard; Plakatgestalter wie Henri de Toulouse-Lautrec und Alfons Mucha revolutionierten das Grafikdesign.

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Alfons Mucha, Plakatmotiv Monaco/ Monte Carlo 1897 | Foto: Bassenge Auktionen, Berlin

Aus Anlass des 50-jährigen Jubiläums des Bröhan-Museums widmet sich die umfangreiche Ausstellung einem der Schwerpunkte des Hauses – dem französischen und belgischen Art Nouveau. Mit spielerischer Heiterkeit und vor allem der floralen Ornamentik schufen die Art-Nouveau-Künstler in Zentren wie Brüssel, Paris und Nancy eine neue Gestaltung für die Belle Epoque, die schon bald ganz Europa in ihren Bann schlug. Mit Spitzenstücken aus nationalen und internationalen Privatsammlungen lässt das Bröhan Museum den Glanz dieser Epoche wiederaufleben. Die Leihgaben werden teils zum ersten Mal öffentlich gezeigt. (Pressetext)

Bröhan-Museum

Schlossstraße 1a
14059 Berlin (am Schloss Charlottenburg)

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag von 10 bis 18 Uhr und an allen Feiertagen | 24. und 31.12. sowie Pfingstmontag geschlossen | 1. Januar: 12 bis 18 Uhr