Glass — hand formed matter: Baruth bis 09.07.2023

KIRSTI TAIVIOLA: GLASSBLOWERS‘ SETTING – THE STARTERS

Schon verschiedentlich hatte ich über dieses Projekt „glass — hand formed matter“ und seine Ausstellungstour berichtet – nun gibt es endlich auch eine Homepage auf der das alles im Detail vorgestellt wird was bisher gut gemeint aber in verwirrender Vielfalt immer neu und anders promoted wird. Spätestens jetzt kann jeder verstehen, warum professionelle Unternehmen so sehr auf ihre Marke und eine Corporate Identity achten: damit man sie wieder erkennt! Und zwar gleich und nicht wenn man sich erst durch dichte Informationstexte gelesen hat. Angesichts der Vielzahl beteiligter Partner, Glashütten, Hochschulen, Museen, Stiftungen, Designer kein Wunder. > Hier ist nun alles beisammen:

https://glass-handformedmatter.kh-berlin.de/

Das internationale, von der weißensee kunsthochschule berlin initierte und von Kunsthochschulen, Glashütten und Kulturinstitutionen getragene Projekt „glass — hand formed matter“ will neue Perspektiven für die manuelle Glasherstellung in Deutschland und Europa ausloten. Glasmacher:innen, Künstler:innen, Designer:innen und Studierende aus Berlin (weißensee kunsthochschule berlin), Brandenburg, Sachsen-Anhalt (Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle) und Thüringen sowie aus Finnland (Aalto University) und Schweden (Konstfack) wurden miteinander vernetzt, um gemeinsam das jahrtausendealte Handwerk der Glasherstellung neu zu interpretieren und weiterzuentwickeln.

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MANON KLEIN: SET IN GLASS

Die Exponate der Ausstellung wurden von einem international besetzten Curatorial Board ausgewählt. Sieben Themen wurden dabei in zwei Ausschreibungsrunden in den Blick gerückt: mutating moulds, glass, colour and light, flow – material and process, glass and code, glass and construction, soil, ecology and social context of glass production, water and wine – glass and drinking culture. Bei vielen Exponaten überschneiden sich mehrere dieser Themen. Außerdem wurden durch das Board aus vierzehn Vorschlägen sechs Künstlerinnen und Künstler ausgewählt, die ein Arbeitsstipendium erhielten, um aus einer frei gewählten eigenen Perspektive auf die manuelle Glasherstellung zu blicken und in Zusammenarbeit mit einer der Partner Glashütten Arbeiten in Glas zu realisieren. Trotz der Pandemie konnte das in produktivem Austausch mit den Studierenden der beteiligten Hochschulen geschehen. Einige weitere Arbeiten aus dem Umfeld des Projekts wurden zusätzlich eingeladen, um der Ausstellung wichtige Facetten hinzuzufügen.

Projektleitung: Barbara Schmidt

Curatorial Board: Maja Heuer SE, Uta Laurén FI, Anna van der Lei FI/NL, Patricia Ribault DE/FR, Barbara Schmidt DE

Aktuell die letzte Ausstellungsstation:

Museum in der Neuen Hütte
Hüttenweg 21
15837 Baruth/Mark OT Glashütte

Öffnungszeiten: Di – So 10.00 – 17.00 Uhr (ebenso an Feiertagen)