Christine Duncombe-Thüring – FarbRäume: Staufen vom 01.04. bis 15.05.2022

Christine Duncombe-Thüring Vase

Die Arbeiten der an der FHS Wiesbaden ausgebildeten Keramikerin und Malerin Christine Duncombe-Thüring (*1957) sind das Ergebnis intensiver Oberflächenbearbeitung. Dichte, farbintensive Kompositionen mit Reliefs und Zeichnung erstrecken sich über ihre runden oder flachen Gefäßkörper. Muster werden in den Ton gewalzt, Platten zerschnitten und neu zusammengesetzt, Porzellan- und Sinterengoben mit dem Pinsel oder Spachtel aufgetragen. Feine Zeichnungen oder Ritzungen verbinden die collagenartig zusammengesetzten Teile oder bilden neue Akzente. (Pressetext)

OLYMPUS DIGITAL CAMERA
Christine Duncombe-Thüring Schale

„Meine Keramiken sind Bilder auf Ton. Das Gefäß ist der Malgrund. Sie erinnern an Türme und Landschaften, an das Spiel von Licht und Schatten auf weiß gekalkten Wänden. Linien und Leitern umspannen die Formen und laden die Fantasie ein, sich in den Raum im Inneren zu begeben. Freude und Spontanität beim Malen mit Glasur und Engobe sind mir wichtig, doch vieles kommt auf den hauchfeinen Unterschied in der Auftragsstärke, auf das Zusammenspiel mehrerer Schichten Glasur und Engobe, und vor allem auf den Brand an, denn diese Malerei muss ‚durch das Feuer gehen‘. Meine Keramiken sind aus Steinzeugton gefertigt, mit Sinterengoben, Glasuren und Metallsalzlösungen bemalt und bei 1240°C im Elektroofen gebrannt.“ beschreibt Christine Duncombe-Thüring selbst.

Keramikmuseum Staufen – Studiogalerie
Wettelbrunner Str. 3
79219 Staufen


Öffnungszeiten: Mi-Sa 14-17 Uhr, So 12-17 Uhr