SCHMUCK 2021 – online für ALLE

Die Sonderschau SCHMUCK 2021 auf der IHM – Internationale Handwerksmesse München – hätte  81 Schmuckobjekte von 63 ausgewählten Teilnehmern präsentiert und den Australier Robert Baines als MODERN CLASSIC 2021 geehrt. Die Konzeption und Leitung der Ausstellung liegt bei Wolfgang Lösche, Handwerkskammer für München und Oberbayern, unterstützt durch Eva Sarnowski und Alexandra Bahlmann.

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Robert Baines: Pendant: Perception nº 5, 2015, Silver, electroplate, lacquer., 5 x 5,1 x 2,5 cm Foto: klimt02

Kuratiert wurde die SCHMUCK Schau dieses Mal von der australischen Schmuckkünstlerin Helen Britton: „Ich schaute mir die Abbildungen der Werke genau an und wählte sie instinktiv aus. Die endgültige Liste enthielt einige gute Freunde, alte Feinde und viele Fremde. Es ist schwer, wenn man 20 Jahre lang in dem Bereich gearbeitet hat und man sich kennt und bekannt ist.“ (HIER ihr ganzes Statement)

Nach der Absage der IHM wird wird „SCHMUCK 2021“ in diesem Jahr online und exklusiv auf dem Klimt02 Portal gezeigt, mit Abbilungen der Schmuckstücke, Legenden und Kontaktangaben zu den Künstlern. Sie gilt als DAS jährliche Top-Ereignis für Goldschmiede und Schmuckdesigner weltweit und findet seit 1959 jedes Jahr in München statt. Schmuckkunst spiegelt ihre Zeit wider. Künstler können sich auf einen politischen oder sozialen Hintergrund beziehen, sie können in der Mode oder in der Kunst verwurzelt sein. Das hohe Niveau und der verblüffende Ideenreichtum ihrer Teilnehmer machen die internationale Sonderschau SCHMUCK zu einer renommierten Bühne für die Trends der Schmuckkunst weltweit. Sowohl bekannte Schmuckdesigner als auch Newcomer sind mit einer Auswahl der besten Arbeiten, die nicht älter als zwei Jahre sind, vertreten.

Petra_Zimmermann
Petra Zimmermann Ring: Untitled, 2019, Polymethyl methacrylate, freshwater pearls, gold. 6.4 x 7.2 x 7.2 cm

670 Schmuckkünstler  aus 43 Ländern der Welt hatten sich für die Sonderschau „Schmuck 2021“ auf der Internationalen Handwerksmesse in München beworben. Angesichts der aktuellen Entwicklung rund um Covid 19 ist dies ein sehr geringer Rückgang der Bewerberzahlen im Vergleich zum Vorjahr. Dieses Interesse beweißt einmal mehr, wie angesehen diese Veranstaltung im Kontext des zeitgenössischen Schmucks ist und welche Bedeutung ihr weltweit beigemessen wird. Die meisten Bewerbungen kamen aus den USA, mehr als aus Deutschland! Auch die Bewerbungen aus Argentinien und Japan, Korea und Taiwan waren hoch, gefolgt von Italien, Israel, Großbritannien und Australien, Israel, Österreich, Dänemark, Frankreich, Norwegen, den Niederlanden, der Tschechischen und Slowakischen Republik, Estland, Lettland, Litauen, Mexiko, Kolumbien, Chile, der Türkei und der Russischen Föderation, Griechenland, Polen, Norwegen, Brasilien, Belgien, Südafrika und vereinzelt aus Ägypten, Hongkong, der Ukraine, Oman und erstmals auch aus Ghana.

virtuelle SCHMUCK Schau