Jutta-Cuny-Franz-Erinnerungspreis 2021: Open Call vom 01.08. bis 11. 10. 2020

Alle zwei Jahre wird der Jutta-Cuny-Franz-Erinnerungspreis an Künstlerinnen und Künstler vergeben, in deren Arbeiten Glas eine maßgebliche Rolle spielt. Die Bewerbungsunterlagen können vom 1. August bis 11. Oktober 2020  eingereicht werden.  Die Vergabe der Auszeichnung erfolgt unter Ausschluss des Rechtsweges durch eine Jury. Die Preisverleihung findet im Frühling 2021 statt.

Ziel der Jutta Cuny-Franz Foundation ist die weltweite Förderung junger Künstlerinnen und Künstler, die außergewöhnliche Leistungen erwarten lassen und in deren Arbeiten Glas eine maßgebliche Rolle spielt. Wesentliches Instrument der Stiftung ist die Vergabe von Preisen alle zwei Jahre. Der Jutta-Cuny-Franz-Erinnerungspreis ist mit einer Dotation von 10.000 Euro für den Hauptpreis sowie mit je 1.500 Euro für zwei Förderpreise ausgestattet. Im Falle gleichwertiger Bewerber/innen kann der Preis geteilt werden. Die Preise und eine weitere Anzahl undotierter Ehrendiplome werden alle zwei Jahre verliehen. Die Arbeiten der Preisträger werden in der Zeitschrift „Neues Glas/New Glass“ publiziert.

Der Jury der Jutta Cuny-Franz Foundation gehören an:
Prof. Dr. Christoph Brockhaus, ehem. Direktor, Lehmbruck Museum
Prof. Mischa Kuball, Künstler und Professor, Kunsthochschule für Medien Köln
Dr. Dedo von Kerssenbrock-Krosigk, Leiter Glasmuseum Hentrich
Dr. Helmut Ricke, ehem. Leiter Glasmuseum Hentrich
Hon. Prof. RA Dr. Elisabeth Scheuba, Rechtsanwältin
Prof. Dr. Ulli Seegers, Professorin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf

Kontakt
Jutta Cuny-Franz Foundation
Kunstpalast
Ehrenhof 4–5
40479 Düsseldorf
Deutschland
[email protected]

Geschichte

Zur bleibenden Erinnerung an die Bildhauerin Jutta Cuny (1940–1983) hat die Mutter der Künstlerin, Dr. Ruth-Maria Franz (1910–2008) den Jutta-Cuny-Franz-Erinnerungspreis gestiftet.

Jutta Cuny zählte seit der Mitte der 1970er Jahre bis zu ihrem tragischen frühen Unfalltod zu den profiliertesten Glasbildhauerinnen in Europa. Ihre in Sandstrahltechnik aus dem massiven Material gearbeiteten Bildwerke eröffneten neue Möglichkeiten. Ihre kubischen, klar geformten und polierten Glasblöcke erhielten Gestalt durch eine komplexe, mattierte Innenform. Im durchsichtigen Glas fand Jutta Cuny den ihr gemäßen Werkstoff, den sie mit anderen Materialien kontrastierte.

Dank großzügiger Schenkungen und dem Vermächtnis von Ruth-Maria Franz verfügt das Glasmuseum Hentrich heute über den künstlerischen Nachlass von Jutta Cuny, einschließlich fünf ihrer Hauptwerke und mehrerer kleinerer Arbeiten, und damit über die wohl umfassendste Sammlung von Werken der Künstlerin in öffentlichem Besitz.

Die Jutta Cuny-Franz Foundation hatte zunächst ihren Sitz in Wien und wurde auf Wunsch der Gründerin 1994 auf das Glasmuseum Hentrich in Düsseldorf übertragen. Das Glasmuseum, ein Teil des Kunstpalastes (damals Kunstmuseum Düsseldorf), übernahm damit die Verantwortung für die künftige Erfüllung der Aufgaben der Foundation. (Pressetext)

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