GRASSI FOR FRIENDS – Salon Révélations: Paris vom 22. bis 26.05.2019

GRASSI FOR FRIENDS“ auf der RÉVÉLATIONS – BIENNALE INTERNATIONALE MÉTIERS D’ART & CRÉATION – vom 22. bis 26. Mai 2019 in Paris, ist ein Projekt des Freundeskreises GRASSI Museum für Angewandte Kunst e.V. in Leipzig.

Der Freundeskreis GRASSI Museum für Angewandte Kunst e.V. unterstützt in Kooperation mit dem Landesverband der Kultur- und Kreativwirtschaft Sachsen e. V. eine Auswahl herausragender zeitgenössischer Objektkünstler/innen darin, ihre Werke unter dem Label „GRASSI FOR FRIENDS“ international zu präsentieren. Die Premiere dieses Engagements findet mit der Teilnahme an der Messe „RÉVÉLATIONS – BIENNALE INTERNATIONALE MÉTIERS D’ART & CRÉATION“ vom 22. bis 26. Mai 2019 im Pariser Grand Palais statt.

Der 1991 gegründete Freundeskreis vereint Persönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur sowie Kunsthandwerker, Designer und Kunstliebhaber aus dem In- und Ausland – Menschen, die sich diesem außergewöhnlichen Museum verschrieben haben und sich dafür engagieren. Der Freundeskreis pflegt eine lebendige Vereinsarbeit, unterstützt die Erschließung, Erhaltung und Vermehrung der einzigartigen Sammlung von Objekten des GRASSI Museums für Angewandte Kunst und fördert hervorragende künstlerische Arbeit.

Das Projekt „GRASSI FOR FRIENDS“ bietet außergewöhnlichen zeitgenössischen Objektkünstlern/innen aus dem deutschen Bundesland Sachsen die Möglichkeit, sich unter dem Label „GRASSI FOR FRIENDS“ international zu präsentieren und dadurch Kontakte und Geschäftsbeziehungen zu Sammlern, Galerien und Museen herzustellen.

Damit rückt „GRASSI FOR FRIENDS“ nicht nur die Künstler, sondern auch das Engagement des Freundeskreises in ein neues Licht und steigert die öffentliche Wahrnehmung für die herausragende Bedeutung des GRASSI Museums für Angewandte Kunst in Leipzig unter den Museen seiner Art, nicht zuletzt bei internationalen Sammlern, Kuratoren und Galerien.
So werden vielfältige attraktive Möglichkeiten zur Verjüngung und Internationalisierung des Netzwerks rund um das Museum und seinen Freundeskreis eröffnet.

Folgende Teilnehmerinnen, die in ihren Arbeiten vom Handwerk ausgehend besonders kreativ und innovativ ihren eigenständigen künstlerischen Ausdruck finden, wurden für die Präsentation auf der RÉVÉLATIONS 2019 in Paris ausgewählt:

Elke Sada schloss ihre keramische Ausbildung 2005 mit dem MA in Ceramics & Glass am Royal College of Art in London ab. Sie lebt und arbeitet heute in Leipzig. Die virtuose Verknüpfung von keramischer Form und malerischer Geste ist ihr großes Thema. Ihre Werke sind Teil vieler privater und öffentlicher Sammlungen, auch des GRASSI Museums für Angewandte Kunst, Leipzig. Sie ist u. a. Trägerin des Grassipreises der Carl und Anneliese Goerdeler Stiftung 2015 und wurde 2019 – als einzige deutsche Kunsthandwerkerin – für den international renommierten LOEWE CRAFT PRICE nominiert.

Kristina Rothe vollendete ihre Ausbildung zur Textilgestalterin von 2003 bis 2007 an der Westsächsischen Hochschule in Zwickau. Sie lebt und arbeitet heute in Leipzig. Seit vielen Jahren konzentriert sie sich auf die Kreation makelloser Gefäße aus selbst geschöpftem, weißen Papier, dessen Leichtigkeit und Reinheit sie fasziniert. Ihre Werke sind Teil vieler privater und öffentlicher Sammlungen, z. B. der  Museen für Angewandte Kunst in Frankfurt, Hamburg und Leipzig. Sie ist u. a. Trägerin des Grassipreises der Carl und Anneliese Goerdeler Stiftung 2014 und wurde 2017 für den international renommierten LOEWE CRAFT PRICE nominiert.

Sarah Pschorn, die gebürtige Dresdnerin, studierte bis 2015 keramische Gestaltung an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie lebt und arbeitet heute in Leipzig. Ihre Installationen und Objekte sind spielerische Auseinandersetzungen mit dem Raum zwischen Freude und Melancholie, Collagen aus Keramik, Porzellan, Glas und Stein, Zitate von Barock- bis Pop-Kultur. Ihre Werke sind Teil privater und öffentlicher Sammlungen, auch des GRASSI Museums für Angewandte Kunst, Leipzig. Sie ist u. a. Trägerin des Grassipreises der Carl und Anneliese Goerdeler Stiftung 2016, des „Perron-Preises 2017“ der Stadt Frankenthal/Pfalz und 2019 eines Artist’s Residence Award (Japan) der Open Art Ceramic des Veranstalters Officine Saffi, Mailand.

Anke Hennig studierte von 1996 bis 2004 Textildesign bei Prof. Wieland Poser sowie bis 2006 Schmuckgestaltung bei Prof. Daniel Kruger an der Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle. Sie lebt und arbeitet heute in Dresden. Ihr außergewöhnlicher textiler Schmuck ist gleichzeitig sehr experimentell und sehr tragbar. Die Idee ihrer aktuellen Arbeit basiert auf einer traditionellen Flechttechnik aus dem 19. Jahrhundert. Diese Technik zu verwenden, sie aber entgegen den herkömmlichen Definitionen weiterzuentwickeln und zu betonen, gelingt ihr auf faszinierende Weise. Mit großem Erfolg stellt sie ihre Schmuckstücke im In- und Ausland aus. 2016 wurde sie für den internationalen Arts & Craft Design Award nominiert.

Lydia Hirte absolvierte Ihre Ausbildung zur Goldschmiedin 1986-1992 an den renommierten Fachhochschulen in Schwäbisch-Gmünd und Pforzheim. Sie lebt und arbeitet heute in Dresden. Seit vielen Jahren ist sie für ihre skulpturalen Schmuckarbeiten aus Papier bekannt, die aus dem Dialog zwischen der Bewegung ihrer Hände und der Bewegung des Materials entstehen. Mit großem Erfolg stellt sie ihre skulpturalen Papierarbeiten im In-und Ausland aus. Sie wurden u .a. 2016 und 2017 mit einem Certificate of Excellence des internationalen Arts & Craft Design Award ausgezeichnet.

© Schnuppe von Gwinner Projekt-Kuratorin „GRASSI FOR FRIENDS“

RÉVÉLATIONS – Biennale internationale métiers d‘art & création 2019 | Stand E7
Grand Palais | 3, Avenue du Général Eisenhower | 75008 Paris | Frankreich

Öffnungszeiten: vom 23. bis 26. Mai 2019
Mittwoch, 22.Mai 2019 nur für Fachpublikum, VIP & Presse von 10 bis 18 Uhr | Vernissage 19 bis 22 Uhr
Donnerstag bis Sonntag, 23. bis 26. Mai 2019 für die Öffentlichkeit
Donnerstag bis Samstag von 10 bis 20 Uhr, Sonntag 10 bis 19 Uhr

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v.l. Anke Hennig, Elke Sada, Lydia Hirte und Kristina Rothe nach unserem ersten Treffen – Sarah Pschorn musste schon weiter – alle anderen stärkten sich im legendären Chinabrenner in Leipzig-Plagwitz