No Strings – Beads in a Modern Context: Ebeltoft (DK) vom 13.04.2019 bis 29.09.2019

Shige Fujishiro LidL 2014

„No Strings – Glasperlen in modernem Kontext“ führt in ein Gebiet der Glaskunst ein, dessen Wurzeln in einer alten Tradition der Herstellung und Kombination winziger Glasperlen liegen. Historisch wurde es eher mit Heimarbeit und Handwerkskunst als mit der Welt der Kunst in Verbindung gebracht. Dennoch verwenden einige Künstler Glasperlen als Ausgangsmaterial, um überraschende neue Wege zu finden, mit Perlen zu arbeiten und diese signifikant in einen modernen Kontext zu stellen.

Die Ausstellung zeigt Arbeiten von Jim Skull (Frankreich), der mit Glasperlen mystische fetischähnliche Objekte um den menschlichen Schädel kreiert; David Chatt (USA), der durch alle Installationen mit weißen Perlen persönliche Geschichten erzählt; Shige Fujishiro (Japan), der IKEA-Taschen und andere Gegenstände mit Sicherheitsnadeln und -perlen herstellt; und Faranak Sohi (Dänemark / Iran), der traditionelle Stickereien aus dem Nahen Osten mit dänischen Motiven vermischt. Die Ausstellung zeigt  auch eine Installation des schwedischen Sammlers Georg Ragnar Levi, die aus Perlenblumen in einer einzigartigen Zusammenstellung von mehr als 1000 Perlenblüten besteht.
Alle an der Ausstellung teilnehmenden Künstler sind fasziniert von kleinen Perlen und der unendlichen Vielfalt an Farben,  Texturen und Formen, die sie bieten und ermöglichen. Der Prozess selbst, die Handarbeit, und die zeitaufwändige Aufgabe, die Perlen an einer Schnur einzufädeln, zu formen und zu größeren Motiven und Objekten zu verbinden, ist ebenfalls ein wichtiger Faktor bei der Wahl der Perlen als Material.

Lesen Sie mehr über die Künstler HIER

GLASMUSEET EBELTOFT
Strandvejen 8
DK-8400 Ebeltoft

Öffngszeiten: täglich von 10 – 17 Uhr

Bildschirmfoto 2019-03-23 um 16.16.44
Bilder von links nach rechts: Arbeiten von Jim Skull (© Jim Skull & Christophe Lebedinsky), David Chatt (top), Shige Fujishiro (bottom) and Faranak Sohi und eine Gruppe von Perlenblumen aus Georg Ragnar Levi’s einzigartiger Sammlung (Foto: Edvard Koinberg).