ZWEI MAL ZEHN: Pforzheim vom 25.10. 2018 bis 17.01.2019

Zehn Jahre Gut sortiert – Zehn Jahre Pforzheim Revisited sind prägnant ausgedrückt: Zwei mal Zehn. Präsentiert werden ausgewählte Arbeiten der Absolventen von Andi Gut, Professor an der Hochschule in Pforzheim.

Pforzheim Revisited ist Teil des Gesamtprojekts Manufakturelle Schmuckgestaltung, das in Kooperation zwischen der Hochschule Pforzheim und dem Deutschen Technikmuseum Berlin entstand. 2015 wurde das Projekt von der Deutschen UNESCO Kommission, für den Erhalt immateriellen Kulturerbes, ausgezeichnet. Fast gänzlich in Vergessenheit geratene Techniken der Schmuckindustrie wie Guillochieren oder Stanzen wurden von Dr. Gabriele Wohlauf, ehemalige Sammlungsleiterin für Produktionstechniken am Deutschen Technikmuseum Berlin, wiederentdeckt. In Zusammenarbeit mit SchmuckgestalterInnen der Hochschule Pforzheim begründete sich die AG „Schmuck verbindet“, bei der alle Teilnehmer in die manufakturellen Schmuckfertigungstechniken eingeführt wurden. Die Leitung des Pforzheimer Projekts übernahm vor zehn Jahren Prof. Andi Gut. Das Projekt ist eine Kooperation mit dem EMMA Kreativzentrum Pforzheim und der Firma C.Hafner mit dem „Artist in Residence Stipendium“ für Absolventen der HS Pforzheim im Deutschen Technikmuseum Berlin.

Bis heute arbeiten Studenten und pensionierte Spezialisten gemeinsam an einer zeitgenössischen Interpretation historischer Handwerkstechniken. Generationsübergreifender Austausch, die Bewahrung von Wissen und Erfahrung sowie die Wiederbelebung alter Techniken sind die Hauptanliegen dieser Zusammenarbeit. Die SchmuckgestalterInnen aus dem Umfeld der Hochschule Pforzheim haben die nahezu vergessenen Techniken wie beispielsweise Prägen, Sandguss und Guillochieren aufgegriffen. In die zeitgemäße Gestaltung ihrer Schmuckstücke eingebunden, erhielten viele der Herstellungsverfahren eine gelungene Neuinterpretation. Die ausgestellten Arbeiten bringen die Vielfalt der Haltungen an der Hochschule Pforzheim zum Ausdruck und zeigen Arbeiten von Schülern wie Frieda Dörfer, Mirjam Hiller, Katrin Feulner und Julia Walter, die sich dem Projekt Pforzheim Revisited verschrieben haben. (Pressetext)

Deutsches Goldschmiedehaus
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