Wenzel Hablik und die Idee vom Gesamtkunstwerk: Schloss Clemenswerth vom 29.03. bis 17.06.2018

Es sind die utopischen Architekturentwürfe aus überwiegend kristallinen Formen, expressionistische Interieurs und fantastische Farbwelten, die das Bild vom universellen Künstler Wenzel Hablik (1881 – 1934) geprägt haben. Doch dieses zeigt nur einen Teil seines Schaffens. In Itzehoe, nördlich von Hamburg, wirkte er als Maler, Grafiker, Kunsthandwerker, Innenarchitekt und Visionär. Er leistete in fast allen Bereichen der Angewandten Kunst – vom Entwurf von Webmustern, Möbeln und Tapeten, Schmuck- und Besteckdesign – einen grundlegenden Beitrag zur Moderne. Sein Hang zum Gesamtkunstwerj zeigt sich in seinem Werk in vielen Ausprägungen.

Als „Kind der Moderne“ war er ebenso wie viele seiner Zeitgenossen auf der Suche nach neuen Gesellschaftsformen. Habliks Utopie war ausgestattet mit technischen Entwicklungen und neuartigen Maschinen wie Flugkörpern und Luftkolonien. Es verwundert daher nicht, dass er sich federführend an der von Bruno Taut begründeten „Gläsernen Kette“ beteiligte. (Pressetext)

Schloss Clemenswerth
D 49751 SÖGEL

 

Öffnungszeiten: täglich ausser Montags 10 bis 18 Uhr

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