Danner-Preis 2017: München vom 12.10.2017 bis 07.01.2018

2017 wird im Rahmen des international renommierten Landeswettbewerbes für das Kunsthandwerk in Bayern zum zwölften Mal der Danner-Preis verliehen, eine der wenigen bedeutenden Auszeichnungen in diesem Bereich. Der Wettbewerb fördert neue gestalterische Ideen und Entwicklungen im Kunsthandwerk und steht unter der Schirmherrschaft der Bayerischen Staatsministerin für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie, Ilse Aigner. Eine international besetzte Fachjury vergab den mit 15.000 Euro dotierten Preis an den Metallgestalter Hiawatha Seiffert, für seine Objektschale aus zusammengeschweißten und geschmiedeten Maschinenketten. Vier weitere Danner-Ehrenpreise im Gesamtwert von 12.000 Euro gingen an Christoph Leuner für eine Hohl-Körper-Gruppe aus amerikanischem Nussbaumholz, an die Schmuckkünstler Michael Becker für eine Lapislazulikette, Barbara Schrobenhauser für eine zarte Kette aus vielfältig geschichteten und genieteten Kupfer und Gisbert Stach für seine Broschenserie in Schnitzelform. Die Entscheidung über die Vergabe des Danner-Preises sowie der Danner-Förderpreise fiel im Rahmen der Objektjury am 27. und 28. April 2017.

Der internationalen Jury für die Vergabe des Danner-Preises 2017, die vom Vorstand der Danner-Stiftung berufen wurde, gehören an: Dr. Gert Bruckner, Ministerialdirigent, Geschäftsführender Vorsitzender der Danner-Stiftung, München, Michael Buhrs, Direktor Museum Villa Stuck, München, Dr. Gottfried Knapp, Kunst- und Architekturkritiker der Süddeutschen Zeitung und Autor, München, Anne Leclercq, ehemalige Direktorin des World Crafts Councils-BF, Keramikerin, Keramiklehrerin und Kuratorin zahlreicher Ausstellungen im Bereich Angewandte Kunst, Mignault/Belgien, Prof. Kuno Prey, Fakultät für Design und Künste – Freie Universität Bozen/Italien, Dr. Corinna Rösner, Landeskonservatorin/Stellvertretende Direktorin Die Neue Sammlung – The Design Museum, München, Karl Rothmüller, Goldschmiedemeister, Gemmologe, Diamantgutachter und Stellvertretender Vorsitzender der Danner-Stiftung, München, Renate Slavik, Galeristin, Wien/Österreich.

Die öffentliche Preisverleihung und Ausstellungeröffnung findet am 11. Oktober 2017 in München statt. Zum zweiten Mal präsentiert das Museum Villa Stuck die Ergebnisse: Ab dem 12. Oktober 2017 werden die prämierten Exponate in einer repräsentativen Ausstellung zu sehen sein, zu der ein umfangreicher bebilderter Katalog erscheint.

Im Laufe seiner 30-jährigen Geschichte hat der Danner-Preis nichts an Attraktivität und Bedeutung verloren – im Gegenteil, das Interesse ist stetig gewachsen. 1984 zum ersten Mal ausgelobt, wird der Preis seither im dreijährigen Turnus vergeben. Zugelassen sind alle Bereiche des Kunsthandwerks außer Fotografie. Der künstlerischen Qualität der Arbeiten gilt das besondere Augenmerk. In Bayern hat das Kunsthandwerk einen besonderen Stellenwert, dessen Ruf weit über die Landesgrenzen reicht. Seine Vielfalt und das hohe künstlerische Niveau zu sichern, ist das Anliegen der Danner-Stiftung. Die Stiftung an der Schnittstelle zwischen Kunst und Handwerk wurde gegründet, um den Nachwuchs zu unterstützen: Seit 1920 fördert sie hervorragende Leistungen und junge Talente im bayerischen Kunsthandwerk durch Preise, Stipendien, Wettbewerbe und Ausstellungen. Auch Fachschulen und Akademien erhalten bis heute Zuwendungen, um Qualität und Anspruch von Aus- und Weiterbildung auch in Zukunft zu garantieren. (Pressetext)

Museum Villa Stuck, Prinzregentenstr. 60, D-81675 München

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 11–18 Uhr, erster Freitag im Monat bis 22 Uhr

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