Leibniz Ring Hannover: Verleihung am 31.10.2016

Ausgezeichnete: Maria Furtwängler und Sabine Lang am 31.10.2016

Mit dem „Leibniz-Ring-Hannover 2016“ wird  Dr. Maria Furtwängler ausgezeichnet. Der von der Hamburger Goldschmiedin und diplomierten Schmuckdesignerin Sabine Lang für diesen Wettbewerb gestaltete Ring wurde am 18.10.2016 dafür ausgewählt, der Schauspielerin und Ärztin für Ihr soziales Engagement verliehen zu werden.

Das Kuratorium des Leibniz-Ring-Hannover begründet seine Wahl damit, dass sie sowohl ihre Kompetenz als ausgebildete Ärztin wie auch ihre Popularität als Künstlerin immer wieder dazu nutzt, auf gesellschaftspolitische Missstände in aller Welt zu reagieren. Die vollständige Begründung kann man  hier nachlesen.
Mit dem „Leibniz-Ring-Hannover“ ehrt der Presse Club Hannover seit 1997 jährlich Persönlichkeiten oder Institutionen, die durch eine herausragende Leistung auf sich aufmerksam gemacht oder durch ihr Lebenswerk ein besonderes Zeichen gesetzt haben. Eine Übersicht über die früheren Preisträger findet man hier.

Der Ring wird in dem höchstdotierten Goldschmiede-Wettbewerb Deutschlands ermittelt, welcher vom Presse Club Hannover und der Gold- und Silberschmiede-Innung Hannover ausgeschrieben wird.

In diesem Jahr wurden allerdings bei einem Einbruch in die Räume des Presseclubs 17 Ringe gestohlen, die für den Wettbewerb 2016 zuvor von Künstlern handgefertigt und eingereicht wurden. Darunter auch der durch die Jury auserwählte Ring der Schmuckgestalterin Sabine Lang aus Hamburg. Diese nahm die Arbeit sofort wieder auf und fertigte einen zweiten Ring, der sicher nicht identisch aber doch gleich wie sein Vorgänger ist und am 31.10.2016  in einem feierlichen Akt im Hannover Congress Centrum an Frau   Dr. Maria Furtwängler verliehen wurde. Schirmherr der Veranstaltung war der Niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, die Laudatio hielt die Bundesministerin Frau Dr. Ursula von der Leyen.

Konzept der Goldschmiedin Sabine Lang:

Der Ring für  Frau Dr. Maria Furtwängler  orientiert sich in seiner Oberflächengestaltung an einem Heftpflaster. Als Ärztin bei German Doctors spendet sie medizinische Hilfe und damit Trost für ihre Patienten und deren Angehörige. Das Pflaster soll hierfür als Symbol dienen.

Die an Stelle der Atemlöcher des Pflasters gefassten Citrine sind die Glückssteine der Jungfrau, dem Sternzeichen von Frau Furtwängler. Sie sollen ihre Stärke, die Selbstsicherheit und ihren Lebensmut stärken, um so ihren umfangreichen Aufgaben gewachsen zu sein. Die warme Farbe der Citrine wird durch die intensive Feingoldoberfläche unterstützt. So strahlt der ganze Ring Wärme und Zuversicht aus.

Der Ring besteht aus zwei Ringen. Der äußere steht für Frau Furtwänglers Arbeit als Ärztin, der innere für Leibniz, einen der letzten Universalgelehrten Deutschlands. Dieser entwickelte den Binärcode, der heutzutage in der Computertechnik ständig im Einsatz ist. Den inneren Ring habe ich im Binärcode Leibniz´ gestempelt.

Die Ringe sind fest miteinander verbunden, allerdings nicht durch Lötung, sondern indem sie stramm ineinander gesteckt sind. Das soll zeigen, dass in einem Menschen oft zwei Seelen wohnen, wie bei Frau Furtwängler, Ärztin und Schauspielerin, und beides existiert nebeneinander und bedingt einander – in dieser Vielseitigkeit ähnelt Frau Dr.Furtwängler dem Namensgeber des an sie verliehenen Preises.

Die Begründung der Jury:
Einstimmig hat die Jury den „

2016 aus 17 eingereichten Exemplaren ausgewählt. Die Goldschmiedin Sabine Lang aus Hamburg hat den Ring gefertigt. Ihn zeichnen Schlichtheit, Klarheit und Eleganz aus, zugleich sind die verwendeten Materialien und Themen eine hervorragende Symbiose, die sowohl die Leistung von Gottfried Wilhelm Leibniz wie auch der Preisträgerin Dr. Maria Furtwängler würdig in Einklang bringt. Ein wunderbarer „Leibniz-Ring-Hannover“ 2016. (Pressetext)

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