Krippen: Bayerisches Nationalmuseum von Anfang November bis Ende Januar 2016

Alle Jahre wieder….! Haben Sie es gewußt?

Das Bayerische Nationalmuseum besitzt die künstlerisch wertvollste und in dieser Qualität umfangreichste Krippensammlung der Welt. Gezeigt werden mehr als 60 figurenreiche Weihnachtsszenen, die im Alpenraum und in Italien zwischen 1700 und dem frühen 20. Jahrhundert entstanden sind.

Die aus dem Alpenraum stammenden Figuren kommen überwiegend aus klösterlichem oder kirchlichem Besitz, während die italienischen Krippen, insbesondere in der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, eine Liebhaberei des Adels waren und entsprechend aufwändig gearbeitet sind. Die ausgestellten Münchner Krippen entstanden größtenteils erst nach der Säkularisation und begleiteten die Weihnachtszeit wohlhabender Bürger.
Das Museum verdankt den größten Teil der Sammlung dem Münchner Bankier Max Schmederer (1854-1917), der über Jahrzehnte in Bayern, Tirol, Neapel und Sizilien Krippenfiguren und Krippenzubehör erwarb. Jedes Jahr zur Weihnachtszeit machte er die Sammlung in seinem Münchner Privathaus öffentlich zugänglich. Er entwickelte eine ganz persönliche, bis heute stilbildende Aufstellungsart, die mit seiner Schenkung Eingang ins Bayerische Nationalmuseum fand und die stimmungsvoll präsentierten Krippenszenerien bis heute prägt. Sie veranschaulichen überwiegend die Begebenheiten des Weihnachtsfestkreises; ein kleinerer Anteil der Schaubilder und Figurengruppen illustriert andere biblische Ereignisse oder Gleichnisse. (Pressetext)

Die Krippen können alljährlich von Anfang November bis Ende Januar während der regulären Öffnungszeiten besichtigt werden.

Bayerisches Nationalmuseum
Prinzregentenstraße 3
80538 München

Öffnungszeiten: Dienstag bis Sonntag 10 –  17 Uhr, Donnerstag 10 –  20 Uhr, Montag geschlossen

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