Mit der Ausstellung „Kuckuckseier“ laden 25 Künstler*innen der Neuen Münchner Künstlergenossenschaft (NM) zu einem spannenden Dialog mit Objekten, Skulpturen und Gemälden des Bayerischen Nationalmuseums ein. Historische Zeugnisse europäischer Kunst- und Kulturgeschichte treffen auf aktuelle Positionen der bildenden Kunst und setzen überraschende Akzente.
Die zeitgenössischen Interventionen setzen sich mit Themen wie Mensch und Natur, Gemeinschaft und Repräsentation, Religion und Kontemplation, Abbild, Realität, Provenienz oder gesellschaftlichen Rollenbildern auseinander. Dabei entstehen Analogien, formale Bezüge und inhaltliche Reibungen, die den Blick der Besucherinnen und Besucher für Zusammenhänge und Unterschiede schärfen. Das Neue greift in den bestehenden Ausstellungsparcours ein, kommentiert, irritiert oder konterkariert die historischen Exponate und eröffnet dadurch neue Perspektiven auf Formen, Materialien, Symbole und Wertvorstellungen vergangener Epochen.
Als schöpferische Störfaktoren sind die „Kuckuckseier“ bewusste Eingriffe in das gewohnte Bild des Museums. Sie laden dazu ein, historische Objekte nicht nur als Zeugnisse der Vergangenheit zu betrachten, sondern sie im Licht gegenwärtiger Erfahrungen und künstlerischer Deutungen neu zu befragen. Nachdenklich, tiefgründig oder humorvoll, stets aber pointiert, macht die Ausstellung sichtbar, wie Kunst über Epochen hinweg Wahrnehmung verändert und Denkprozesse anstößt.
> das ausführliche Begleitprogramm findet man HIER
Prinzregentenstraße 3
80538 München
Öffnungszeiten: Dienstag und Mittwoch, Freitag bis Sonntag von 10 bis 17 Uhr, Donnerstag von 10 bis 20 Uhr
