Zu den bemerkenswertesten Neuerungen auf dem Salone del Mobile.Milano 2026, zählt die Premiere des „Salone Raritas“ (Hallen 9–11). Dieser neue Bereich, der sich dem Sammlerdesign widmet, vereint historische Ikonen, Unikate, limitierte Auflagen, Antiquitäten sowie hochwertige zeitgenössische Handwerkskunst. Fünfundzwanzig internationale Aussteller – darunter Nilufar, COLLECTIONAL, Salviati x Draga & Aurel, Mouromtsev Design Editions, Mercado Moderno, Bianco67 und Brun Fine Art – schaffen eine kollektive Erzählung aus vielfältigen Sprachen, Herkunftsorten und Visionen, vereint durch ein gemeinsames Bekenntnis zu Exzellenz und Forschung. Kuratiert von Annalisa Rosso und gestaltet von Formafantasma, wird der Ausstellungsbereich zu einem unverzichtbaren und raffinierten Umfeld, das darauf ausgelegt ist, Objekte in den Mittelpunkt zu rücken und ihren Wert für Architekten, Innenarchitekten und Fachleute aus dem Gastgewerbe unmittelbar erkennbar zu machen.
Das Sammlerdesign erzählt eine weitere Geschichte der Wandlung: die des kulturellen Werts von Objekten. Heute sind Unikate und limitierte Auflagen nicht mehr nur Luxusgüter, sondern Mittel zum Geschichtenerzählen, zur Forschung und zur Identitätsfindung – in einer Branche, die sich rasant weiterentwickelt und marktwirtschaftlich immer mehr an Bedeutung gewinnt. „War 2025 das Jahr, in dem alles im Design zum Sammlerstück wurde?“ lautet die Einleitung eines kürzlich erschienenen Artikels in Wallpaper*, der auch das Wachstum der für 2026 geplanten Sammlermessen hervorhebt. Ein Trend, der auf der Triennale mit der Ankündigung von „Salone Raritas“ bestätigt wurde, der neuen Plattform des die sich Unikaten und hochwertiger Handwerkskunst widmet und darauf abzielt, Autoren-Design, Handwerkskunst und den B2B-Markt näher zusammenzubringen.
Und in diesem Jahr, an der Schnittstelle zwischen der Milano Art Week und der Milano Design Week, schlägt ein neues Kapitel auf: Vom 18. bis 21. April 2026 findet die Paris Internationale im Palazzo Galbani statt, einem von Park Associati renovierten modernistischen Gebäude aus den 1950er Jahren. Unterdessen hat im Stadtteil Nolo das neue Magazzino76 eröffnet, dessen Erweiterung Erinnerung und Zukunft durch ikonische Möbel, Unikate und Sammlerstücke miteinander verwebt. (Pressetext)
