FIBERIUM – Lærke Lillelund: Kopenhagen (DK) vom 06. bis 28.02.2026

Wand mit Fiberium-Werken aus Lærke Lillelunds Atelier. Foto: Benjamin Lund

Lærke Lillelund präsentiert ein experimentelles Repertoire textiler Werke im Officinet

Neue Formen halten Einzug in das textile Handwerk. In der Ausstellung „Fiberium” kann das Publikum eine Reihe sinnlicher Textilwerke erleben, die die Designerin Lærke Lillelund in einer Kombination aus traditionellen Bindetechniken und neuen Technologien wie 3D-Druck und Laserschneiden gestaltet hat. Hier entstehen Farben, Strukturen und Formen aus der Verschmelzung von Handwerk und Technologie.

Lærke Lillelund. Wärmebehandelte Organza, gefärbt in Rosatönen. Foto: Maya Matsuura

Leichte, transparente Textilien bilden die Grundlage für farbenfrohe Formationen, die von vielen kleinen, konzentrierten Werken bis hin zu größeren räumlichen Konstruktionen reichen und zum Eintauchen einladen.

Wiederholung, Variation und Form

Lærke Lillelund. Zusammengesetzte Module aus grünen Stoffblasen. Foto: Maya Matsuura

Neugierig begibt sich Lærke Lillelund auf einen Weg, auf dem manuelle Techniken auf digitale Werkzeuge treffen. Durch Muster, Handarbeit und systematische Variationen entstehen organische Ausdrucksformen, die an Wachstum, Bewegung und Veränderung erinnern. Die Werke balancieren zwischen dem Kontrollierten und dem Intuitiven.
Lærke Lillelund erklärt: „Für mich entsteht das große Werk als Summe vieler kleiner, aufrichtiger Versuche.“

Das gibt Raum, um eng mit dem Material zu arbeiten und die Form allmählich wachsen zu lassen. „Fiberium“ erscheint somit als ein offenes Experimentarium, in dem jedes Werk Teil eines größeren Ganzen ist und in dem Textilien zu einem Medium sowohl für die Vertiefung als auch für die sinnliche Erfahrung werden. (Pressetext aus dem Dänischen)

OFFICINET
Danske Kunsthåndværkere & Designeres udstillingssted

Bredgade 66
1260 København K

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 12.00–18.00 Uhr, Donnerstag 12.00–20.00, Samstag und Sonntag 10.00–16.00 Uhr

Lærke Lillelund in ihrem Atelier während eines Studienaufenthalts in Lacoste, Frankreich.
Foto: Grace Ann Leadbeater