Textilien berühren jeden Aspekt unseres Lebens und verbinden uns mit der Geschichte. „Fäden gehören zu den frühesten Übermittlern von Bedeutung“, schrieb die Künstlerin Anni Albers 1965. Woven Histories: Textilien und moderne Abstraktion zeigt die Verbindungen zwischen dieser Kunstform und der Abstraktion. Durch die Einbeziehung von Korbwaren, Kleidung und anderen textilen Werken aus mehr als einem Jahrhundert, die die akzeptierte Trennung zwischen bildender Kunst und Kunsthandwerk in Frage stellen, erweitert diese Ausstellung die Geschichte der Abstraktion und legt nahe, dass nicht nur Ideen, sondern auch Materialien wie gewebte, geknüpfte und geflochtene Stoffe für ihr Verständnis und ihren Erfolg entscheidend sind.

Die Ausstellung umfasst Werke des frühen 20.Jahrhunderts von Sonia Delaunay, und Sophie Taeuber-Arp, deren textile Praktiken mit ihrer Malerei und Zeichnung einhergingen, über Werke von Albers und Ed Rossbach aus der Mitte des Jahrhunderts bis hin zu zeitgenössischen Arbeiten von Rosemarie Trockel, Andrea Zittel und Igshaan Adams – diese Ausstellung vereint mehr als 150 unterschiedliche, interdisziplinäre Objekte. Woven Histories beleuchtet Fragen der Arbeit und Identität, die mit der modernen Textilproduktion verwoben sind, und vertritt die These, dass Weben und Textilien die Quintessenz der Verbindung zwischen gelebter Erfahrung und Kunst sind. (Pressetext)

11 West 53 Street, ManhattanNew York, New York, 10019
Öffnungszeiten: Samstag bis Donnerstag 10:30 –17:30 Uhr, Freitag 10.30 – 20.30 Uhr
