Miniminiminiaturen – Die kleinste Ausstellung der Welt – Dresden bis 20.10.2024

unbekannter Hersteller, Kanne, Deutschland, 1900-1920 Puppenstuben-Service aus Zinn © Museum für sächsische Volkskunst, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Sebastian Köpcke und Volker Weinhold

Die Sonderausstellung „Miniminiminiaturen – Die kleinste Ausstellung der Welt“ in der Sammlung des Museums für Sächsische Volkskunst präsentiert Miniaturwerke aus unterschiedlichsten Materialien, hergestellt mit verschiedenen Techniken und mit vielfältigen Bedeutungen versehen – von Mikroschnitzereien in Walnussschalen bis zu Puppenspielzeug.

11
unbekannter Hersteller, Dörfliches Ensemble, Erzgebirge, 1. Hälfte 20. Jh. © Museum für sächsische Volkskunst, Staatliche Kunstsammlungen Dresden, Foto: Sebastian Köpcke und Volker Weinhold

16 dieser winzigen Objekte werden jetzt zusammen mit großformatigen Fotografien derselben gezeigt, angefertigt von den „Sammlungsfotografen“, Sebastian Köpcke und Volker Weinhold. Das Berliner Fotografen-Duo ist dafür bekannt, museale Objekte vor schwarzen Hintergründen zu inszenieren, oft aus ungewöhnlichen Perspektiven oder in überraschenden Objekt-Kombinationen. In ihren Makro-Aufnahmen werden Details der Mikro-Objekte in Szene gesetzt, die für das bloße Auge unsichtbar sind.

In der Sonderausstellung kommt die minutiöse Kleinarbeit der Volkskünstlerinnen und -künstler zur Geltung, sei es bei dem erzgebirgischen Bergmann, der in ein handelsübliches Streichholz geschnitzt wurde oder bei der Erbse, die von dem Vermessungstechniker Moritz Schubert mit dem Vaterunser beschriftet wurde. Durch die Präsentation der Originalwerke in Kombination mit ihrer fotografischen Inszenierung wird diesen Miniaturwelten zu ihrer ‚wahren Größe‘ verholfen. (Pressetext)

Museum für Sächsische Volkskunst | Köpckestraße 1| 01097 Dresden

Öffnungszeiten: Täglich 10 – 18 Uhr, Montag geschlossen, Ostermontag geöffnet