Pride and Prejudice – Art & Craft – A Love Story: Wien bis 29.07.2023

Die Ausstellung Pride and Prejudice im Heiligenkreuzerhof Wien ist als poetische Erzählung konzipiert, die Werke der bildenden Kunst gleichberechtigt neben jene der angewandten Künste stellt, um die Zwischenräume der Disziplinen auszuloten.
Vorurteile, Missverständnisse, Klassenverhältnisse und Standesdünkel und nicht zuletzt auch die alles überwindende Liebe, das ist der Stoff aus dem Jane Austens wohl berühmtester Roman Pride and Prejudice gewebt ist. Der sogenannte Sittenroman schildert in detaillierter Beobachtung die sozialen Konventionen einer hierarchisch geordneten Gesellschaft.

MAKAnsicht
Installationsansicht, 2023, Foto: Stefan Lux

Die Analogien zu den oft unausgesprochenen Konventionen und Urteilen, die sich im Selbstverständnis und Zusammenspiel von freier und angewandter Kunst zeigen, sind zahlreich. Die Ausstellung Pride and Prejudice im Heiligenkreuzerhof ist als poetische Erzählung konzipiert, die Werke der bildenden Kunst gleichberechtigt neben jene der angewandten Künste stellt, um die Zwischenräume der Disziplinen auszuloten. (Pressetext)

Beteiligte Künstler*innen:
Hildegard Absalon, Paweł Althamer, Hans Christian Andersen, Carl Auböck, Nicoleta Auersperg, Nairy Baghramian, Maja Behrmann, David Bielander, Maria Biljan-Bilger, Monica Bonvicini, Natascha Borowsky, Ernst Gamperl, Theaster Gates, Birke Gorm, Erwin Hauer, Doris Theres Hofer, Isolde Maria Joham, Terese Kasalicky, Elisabeth Khilström, Stefan Lux, Lucy McKenzie, Isa Melsheimer, Barbara Michl-Karácsonyi, Shinji Nakaba, Heti Prack, Lucie Rie, Gerd Rothmann, Peter Sandbichler, Ingeborg Strobl, Rosemarie Trockel, Gerold Tusch, Petra Zimmermann

 
 
Schönlaterngasse 5 / Grashofgasse 3
A – 1010 Wien
 
Öffnungszeiten: Mi – Sa: 14:00 – 18:00 (Feiertags geschlossen)
 
Tagung zur Ausstellung
14. Juni 2023 – 14:00
Angewandte, HS 1, Erdgeschoß, vis-à-vis Keramikstudio, Oskar-Kokoschka-Platz 2, 1010 Wien

Art and Craft – A Love Story > Programm

Die Tagung wird die spezifischen Fragestellungen der Ausstellung von unterschiedlichen Standpunkten theoretisch beleuchten. Thematisiert wird die Geschichte der Trennung der Genres der freien und der angewandten Kunst sowie die Entwicklung bestimmter angewandter Medien bis heute. Ebenfalls wird die Wertigkeit von handwerklicher Arbeit hinterfragt sowie die Rolle des MAK und der Kunstgewerbeschule Wien in dieser Entwicklung. Die Vorträge und die anschließende Podiumsdiskussion sollen dazu beitragen eine Vision für die Werkstätten der Universität für angewandte Kunst Wien zu entwickeln.