
Die Analogien zu den oft unausgesprochenen Konventionen und Urteilen, die sich im Selbstverständnis und Zusammenspiel von freier und angewandter Kunst zeigen, sind zahlreich. Die Ausstellung Pride and Prejudice im Heiligenkreuzerhof ist als poetische Erzählung konzipiert, die Werke der bildenden Kunst gleichberechtigt neben jene der angewandten Künste stellt, um die Zwischenräume der Disziplinen auszuloten. (Pressetext)
Beteiligte Künstler*innen:
Hildegard Absalon, Paweł Althamer, Hans Christian Andersen, Carl Auböck, Nicoleta Auersperg, Nairy Baghramian, Maja Behrmann, David Bielander, Maria Biljan-Bilger, Monica Bonvicini, Natascha Borowsky, Ernst Gamperl, Theaster Gates, Birke Gorm, Erwin Hauer, Doris Theres Hofer, Isolde Maria Joham, Terese Kasalicky, Elisabeth Khilström, Stefan Lux, Lucy McKenzie, Isa Melsheimer, Barbara Michl-Karácsonyi, Shinji Nakaba, Heti Prack, Lucie Rie, Gerd Rothmann, Peter Sandbichler, Ingeborg Strobl, Rosemarie Trockel, Gerold Tusch, Petra Zimmermann
Art and Craft – A Love Story > Programm
Die Tagung wird die spezifischen Fragestellungen der Ausstellung von unterschiedlichen Standpunkten theoretisch beleuchten. Thematisiert wird die Geschichte der Trennung der Genres der freien und der angewandten Kunst sowie die Entwicklung bestimmter angewandter Medien bis heute. Ebenfalls wird die Wertigkeit von handwerklicher Arbeit hinterfragt sowie die Rolle des MAK und der Kunstgewerbeschule Wien in dieser Entwicklung. Die Vorträge und die anschließende Podiumsdiskussion sollen dazu beitragen eine Vision für die Werkstätten der Universität für angewandte Kunst Wien zu entwickeln.


