Gabriele Küstner: München vom 17.10. bis 23.11.2019

Die Ankündigung einer Solo-Schau der Glaskünstlerin Gabriele Küstner weckt erwartungsvolle Vorfreude! Ihr Name ist ein Leuchtfeuer in der internationalen Studioglas-Szene. Ausgebildet an der staatlichen Glasfachschule Hadamar legte Gabriele Küstner 1995 ihre Meisterprüfung ab. Dem Corning Museum of Glass sowie der dort ansässigen internationalen Ausbildungseinrichtung  „THE STUDIO“, wo sie immer wieder unterrichtet,  fühlt sie sich sehr nah. Im Laufe der Jahre wurde sie mit allen renommierten deutschen und internationalen Preisen für ihre herausragenden Glasarbeiten ausgezeichnet. Zu wichtigen internationalen Ausstellungen der letzten 25 Jahre wurde sie eingeladen und ihre Arbeiten sind Teil bedeutender privater und öffentlicher Sammlungen.

Gabriele_Küstner_Glasmosaikteller 2019 Durchm. 36 cm
Gabrele Küstner, Glasmosaik-Teller, 36 cm DM

Sie selbst sagt: „Bereits seit meiner Ausbildung beschäftige ich mich mit dem Thema des verschmolzenen Glasmosaiks. Diese Technik wurde bereits in vorchristlicher Zeit von den Römern praktiziert. Über all die Jahre gelang es mir diese Technik ständig zeitgemäß weiterzuentwickeln. Ich denke es ist sehr wichtig für die künstlerische Arbeit eine eigene Ausdrucksform zu schaffen. Ich glaube das ist mir mit meiner Arbeit gelungen.“

Gabriele Küstner gehört zu jenen Künstler/innen, die sich ganz und gar ihrem Medium verschrieben haben. Sie scheint Unmögliches möglich zu machen, an die Grenzen des Machbaren zu gehen. Mit handwerklichem Geschick und einer ebenso eigenwilligen wie unabhängigen Gestaltungssprache manipuliert sie das Material Glas, das Medium Farbe, das Phänomen Dreidimensionalität, das klassische Thema Gefäss auf unverwechselbare – meisterhafte – Weise. Unerschöpflich erscheint die Variationsbreite ihres Repertoires, dessen technische wie thematische Konzentration zu immer neuen Höhenflügen führt.

Ihre markanten Objekte wecken die Sehnsucht unserer Sinne, ihre Tiefe und Struktur visuell zu erfahren, ihre softe Kühle und  markanten Gravuren zu erspüren, die Gesamtheit ihrer Komposition aus Form, Farbe, Material im permanenten Spiel mit dem Licht zu erfassen. Ohne Ende kann man sich im unergründlichen, magischen Zauber der Werke Gabriele Küstners verlieren.

© Schnuppe von Gwinner

Bayerischer Kunstgewerbeverein e.V.
Pacellistraße 6-8
80333 München

Öffnungszeiten: Mo – Sa von 10 bis 18 Uhr

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