Luxus in Seide – Mode des 18.Jhs.: Nürnberg vom 05.07.2018 bis 06.01.2019

Im Fokus dieser Sonderausstellung steht eine exquisite Neuerwerbung des GNM:

Im Sommer 2017 konnte das Museum ein luxuriöses, einteiliges Seidenkleid der 1760er Jahre aus reich gemusterter Seide in der seltenen Silhouette einer Taillen-Andrienne und einen rotseidenen Reifrock aus dem 18. Jh. erwerben, beide nahezu in Originalzustand. Die Neuerwebungen stehen im Zentrum dieser Ausstellung zur Damenmode des Rokoko, dem Höhepunkt der europäischen, französisch geprägten Kleiderkultur, mit ihren zahlreichen Accessoires.

Diese damals hochmodische Sonderform einer „Robe à la française sowie ein gleichzeitig entstandener Reifrock mit Fischbeinaussteifung wurden kürzlich aus mitteldeutschem Familienbesitz erworben und werden nun erstmalig öffentlich präsentiert.

Weitere Exponate aus den Sammlungen des Germanischen Nationalmuseums, darunter zahlreiche Accessoires und bildliche Darstellungen, veranschaulichen die Komplexität der höfischen Damenmode des 18. Jahrhunderts. So erschließt sich dem Besucher die kulturhistorische Bedeutung der Mode im 18. Jahrhundert, die der Standesrepräsentation diente und gleichzeitig hohen wirtschaftlichen Wert besaß.(Pressetext)

Zu dieser Ausstellung erschien ein Begleitband, der die Hypothesen zur Provenienz des Kleides vorstellt und künftige Forschungsansätze aufzeigt. Zugleich bietet er eine Einführung in die komplexe Bedeutung der Rokoko-Mode, indem alle 90 Exponate in Bild und Text vorgestellt werden. Hrsg. von Adelheid Rasche: ein Blick ins Buch!

Germanisches Nationalmuseum
Kartäusergasse 1
D-90402 Nürnberg

Öffnungszeiten: Dienstag – Sonntag  10 – 18 Uhr, Mittwoch 10 – 21 Uhr
Montags geschlossen

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Schuhe aus dem 18.Jahrhundert, Foto: Nationalmuseum Nürnberg