Kunsthandwerk mit Etikett: München vom 06.07. bis 01.09.2018

Barbara von Taeuffenbach "Etiketten", Email

Die Galerie für Angewandte Kunst in München wurde 1992 mit dem Ziel gegründet, den Stellenwert der Angewandten Kunst im künstlerischen Schaffen unserer Zeit bewusst zu machen. Die Galerie dient mit ihren jährlich acht Ausstellungen als Forum, um sich mit den verschiedenen Positionen und Richtungen des zeitgenössischen Kunsthandwerks auseinanderzusetzen. Ein Höhepunkt im Jahr ist die Jahresausstellung der Mitglieder des BKV, hier werden in einer umfassenden Schau die neuesten Arbeiten der Vereinsmitglieder vorgestellt. In diesem Jahr zu folgendem Thema:

Was ist Kunst wert?

Kunst als Luxusgut ist oft unbezahlbar.
Der Preis wird meist erst auf Nachfrage mitgeteilt und steht in jedem Fall außer Frage. Von Geschenken wird das Etikett entfernt.
Keiner weiß von dem Verdienst der anderen.
Über Geld spricht man nicht.
Doch überall werden Preise verglichen und die Kunden sind auf der Jagd nach den neuesten Schnäppchen.
Jedes käufliche Produkt wird etikettiert und angepriesen.
Doch die Preise von Kunst? Ein Tabuthema!
Denn was ist Kunst wert?
Ist Kunst nur etwas für sammelnde Millionäre?
Oder soll Kunst für jedermann erschwinglich sein?
Es ist an der Zeit nachzudenken! (Einladungstext)

515 Arbeiten unter € 500 von 84 Künstlern stehen zum Verkauf

Bayerischer Kunstgewerbeverein
Pacellistrasse 6-8
80333 München

Eröffnung: Donnerstag, 5. Juli 2018, 18.30 Uhr

Ausstellungskonzept: TULP

Im Anschluss Sommerfest: Musikalische Umrahmung: Masako Ohta (indisches Harmonium), gegen 22.30 Uhr: Topos vivendi. Ein Ort und seine Objekte. Schattenbildtheater mit Gisela Oberbeck

Öffnungszeiten: Montag bis Samstag von 10 bis 18 Uhr