Die Ausstellung der Geldscheinsammlung der Giesecke+Devrient Stiftung präsentiert rund 50 Banknoten und lädt zu einer Entdeckungsreise durch Klänge, kulturelles Erbe und nationale Identität ein. Ähnlich wie in einem Orchester, in dem verschiedene Instrumente harmonisch zusammenwirken, sind die Geldscheine in fünf Themenbereiche gegliedert, um unterschiedliche inhaltliche Aspekte hervorzuheben.
Zum einen geht es um Schöpfer der klassischen Musik, die mit ihren Werken als klingendes Kulturerbe einen bedeutenden Teil der europäischen Identität darstellen. Ihre Kompositionen verbinden Menschen und Generationen. Die Porträts auf den Banknoten sind Symbole der Wertschätzung, die weit über den materiellen Wert der Noten hinausweisen. Auch Instrumente stehen häufig im Mittelpunkt der Banknotengestaltung. Die kongolesische Zande-Harfe (Harpe Zande) auf einem 5-Centimes-Schein von 1997 zeigt die Verbindung von Handwerk und Musiktradition. Auch Instrumente stehen häufig im Mittelpunkt der Banknotengestaltung.
Ein besonderes Highlight der Ausstellung ist ein künstlerisches Video des Frankfurter Fotografen und Konzeptkünstlers Pete Jones. Seine Werkreihe „Musik auf Banknoten“ zeigt in faszinierenden Makroaufnahmen die internationalen Geldscheine auf besondere Art und Weise – durchleuchtet, vergrößert und sichtbar gemacht bis in ihre feinsten Strukturen. Jones dient seine Wiedergabe des Geldes auch als Symbol für eine kulturelle Entwertung in einer zunehmend kommerzialisierten Welt. (Pressetext)
Museum für Druckkunst Leipzig
Nonnenstraße 38
04229 Leipzig
Öffnungszeiten: Mittwoch bis Freitag 10–17 Uhr, Samstag & Sonntag 11 bis 17 Uhr
