Transvaser – Réjean Peytavin : Brüssel vom 07.09. bis 18.10.2025

Odyn, ale bez strakhu, 2022 Glasiertes und verziertes Porzellan, 45 x 32 x 25 cm | Foto: Tanguy Beurdeley

Nach einem Besuch einer archäologischen Stätte in Marokko entwickelte Réjean Peytavin (Fr/Ch, 1986) ein Übersetzungssystem: Keramikvasen werden von Zeichnungen auf Textilien übertragen und kehren mit einem neuen Aussehen zur

Mon premier rêve en bleu, 2023
Wolle, 160 x 120 cm
Hergestellt in Zusammenarbeit mit der Kooperative Mabrouka, Tasseltante, Marokko, und mit Unterstützung der Villa Hujja.
Foto: Tanguy Beurdeley
Privatsammlung

Keramik zurück. Réjean erstellt farbige Zeichnungen von Vasen (dem Archetyp des archäologischen Objekts) und gibt sie an die Weberinnen der Frauenkooperative Ait Ourir weiter, die sie in gewebte Teppiche übersetzen. Die Farben und Formen entwickeln sich frei, als Ergebnis der Subjektivität und kulturellen Geschichte jeder Weberin. Inspiriert von diesen Teppichen schafft Réjean dann Keramikskulpturen, indem er kleine Tonzylinder formt, um die Textur der Teppiche zu übersetzen. Diese neue Übertragung des Volumens nimmt den Vasen ihre Funktionalität und verwandelt sie in den Ausdruck reiner Form. Diese künstlerische, transhistorische und interkulturelle Neuformulierung spricht von der Menschheit, ihren Erinnerungen, ihrer Geschichte und ihrer fortwährenden Entwicklung. (Pressetext)

Öffnungszeiten: Mittwoch bis Samstag von 13 bis 18 Uhr