Japan zu Gast in der Heidelberger Galerie Marianne Heller. In Kooperation mit der Tokioter Galerie „A Lighthouse called Kanata“ präsentiert sie eine verblüffende Vielfalt künstlerischer Ideen und Materialien zwischen ausufernder Fantasie und formaler Strenge: sieben Positionen – Gefäße, Objekte und Figuren in Steinzeug, Porzellan, Glas und Metall. Es sind 27 Werke von sieben Künstlerinnen und Künstlern zu sehen, die nicht allein ein breites Spektrum unterschiedlicher zeitgenössischer Themen vorstellen, sondern sich auch einer breiten Vielfalt an Materialien und Techniken bedienen:
Ken Mihara (geb. 1958), der als moderner Klassiker bezeichnet werden kann, zählt zu den gefragtesten Künstlern japanischer Keramik. Seine Werke bezaubern durch zen-artige Gelassenheit und Farblandschaften. Chiasato Yasui (geb. 1984) gibt ihren Emotionen in pigmentiertem und glasiertem Ton Formen, abstrakt und expressiv. Shigeki Hayashi (geb. 1972) und Nagisa Shirai (geb. 1991) widmen sich mit ihren Arbeiten aus glasiertem Porzellan der wieder angesagten Gegenständlichkeit – und dies auf radikal unterschiedlichen Wegen. Aus unkonventionellen Verbindungen mit Glas gestalten Hidenori Tsumori (geb. 1986) und Ruico Imai (geb. 1991) ihre Kreationen. Naoki Takeyama (geb.1974) überzeugt mit der Neuinterpretation einer uralten, metallverarbeitenden Technik, kunstvoll gefalteten Kupferkörpern. (Textauszug Dr. B. Buhlmann)
Galerie Marianne Heller
Friedrich-Ebert-Anlage 2
Am Stadtgarten
69117 Heidelberg
Öffnungszeiten: Di – Fr 11 – 13 und 14:30 – 18 Uhr, Sa 11 – 16 Uhr und nach Vereinbarung
