Mit Ayaka Terajima und Takayoshi Terajima ist das Land der aufgehenden Sonne zu Gast in der oberhalb des Mains in einem alten Kelterhaus gelegenen Galerie von Rosemarie Jäger. Die Keramiken von Ayaka Terajima und die Schmuck- und Metallarbeiten von Takayoshi Terajima zeigen das junge Künstlerpaar das erste Mal in einer gemeinsamen Ausstellung.
»Meine Gruppe unglasierter, zugleich aber über und über dekorierter keramischer Gefäße ist das Ergebnis einer Arbeitsweise, die ich in den letzten Jahren für mich entdeckt habe. Es handelt sich um die sehr reich dekorierte Keramik aus der Jōmon Periode (14000–1000 v. Chr.). Die Keramiken dieser Zeit gelten als die ältesten erhaltenen Japans. Unverwechselbare Reliefmuster sind ihnen zu eigen, die an Schnüre, Muscheln und Pflanzen erinnern. Die sehr häufig verwendeten seil- und fadenartigen Ornamente stellen Schlangen dar, universelle Symbole der Wiedergeburt.« (Ayaka Terajima)
»Japan verfügt über eine Handwerkstradition, die von Generation zu Generation weitergegeben wurde. […] Durch zeitgenössische Ideen und Techniken, durch das Betrachten der Handwerkskunst mittels eines modernen Filters und unter vorsichtiger Berücksichtigung des Zeitgeistes können wir die Tradition wirklich bewahren. In diesem Sinne sehe ich meine Arbeit als neue Interpretation traditioneller Metallverarbeitungstechniken.« (Takayoshi Terajima)
Eröffnung der Ausstellung am Sonntag, den 19. November 2023 um 12 Uhr.
Ausstellungsidee und Konzept von Dr. Petra Hölscher,
Die Neue Sammlung – The Design Museum, München.
Es spricht Prof. Otto Künzli, München.
Ayaka Terajima und Takayoshi Terajima sind anwesend.
Galerie Rosemarie Jäger
Wintergasse 13 | 65239 Hochheim
Öffnungszeiten: Sa/So 11 – 15 Uhr und gerne nach Vereinbarung galerie(at)rosemarie-jaeger.de
