Biennale für Kunsthandwerk und Design 2023: Kopenhagen (DK) vom vom 12.10. bis 12.11.2023

"Die Liminal Eatery. Wang & Söderström Wang & Söderström bezeichnen ihre Arbeit als "phygitale" Essenserfahrung. Hier erforschen sie die digitale Verdrängung unserer sensorischen Erfahrungen, da sich Aktivitäten wie Essen, Schreiben und soziale Kontakte zu Online-Routinen entwickeln. Jedes Element - vom Tisch über das Besteck und die Sitzgelegenheiten bis hin zur Lampe - wird mit 3D-Drucktechniken hergestellt. Nehmen Sie Platz, interagieren Sie mit einer digitalen Lebensweise | Materialien: wiederverwertbarer Kunststoff, Quarzsand, Harz, Steingut, Aluminium und Holzfasern. Pressefoto.

Die Zukunft landet auf der Biennale für Kunsthandwerk und Design 2023 und lädt das Publikum in die neue digitale Realität ein. Sie zeigt die neue digitale Realität in der 658 Quadratmeter großen Halle 6 in der prächtigen alten Schweißerhalle von B&W bei Copenhagen Contemporary. Setzen Sie sich an den für ein digitales Essen gedeckten Tisch. Erleben Sie KI-generierte Dolche und die Urne, die zerbricht und sich in NFT verwandelt. Oder wie wäre es mit gestohlenen Artefakten, die auf eBay verkauft und im 3D-Druckverfahren nachgebaut werden?

Maria Koshenkova
Maria Koshenkova “The Caretakers“ | Material Glas & Metall

Die Jury der Biennale für Kunsthandwerk und Design 2023 hat 36 Projekte ausgewählt, die sich auf die vielen verschiedenen Aspekte des diesjährigen Themas ‚Conversion‘ (Umstellung) beziehen. Trotz des Themas gibt es unter den angenommenen Bewerbern eine große Vielfalt und Streuung in Bezug auf Materialien, Disziplinen, Alter und Geografie.
Die Ausstellung im Jahr 2023 hat experimentellen Charakter, wobei die vorgestellten Projekte die Möglichkeiten der Digitalisierung im Arbeitsprozess erkunden oder neugierig und kritisch in eine zunehmend digitale Zukunft blicken. Die Besucher können sich über Entwicklungen in Bereichen wie Algorithmen, künstliche Intelligenz und NFT anhand unterschiedlicher Projekte informieren, die aufgrund ihres hohen fachlichen Niveaus und ihrer starken Konzepte neue Technologien oft auf interessante Weise sowohl nutzen als auch vermitteln. Die Jury hat auch eine Reihe von Projekten ausgewählt, mit denen die Biennale bei spezifischen digitalen Entwicklungen zusammenarbeiten wird.

Kristine Mandsberg
„ORBS. Kristine Mandsberg. Kristine Mandsberg stellt pelzige ORBS aus, die in 3D-Programmen entstanden sind. Die Arbeiten erforschen das künstlerische Potenzial, das sich im Raum zwischen dem Physischen und dem Digitalen ergibt | Material: Styropor, Spachtelmasse, Farbe, Flockfasern. Pressefoto.

Jedes Mal übernimmt die Biennale die Führung und erforscht ein hochaktuelles Thema, das zum Nachdenken anregt und das gesamte Feld vorantreibt. In diesem Jahr ist das Thema die Konversion. Welche Rolle spielt das physische Handwerk und Design im digitalen Raum? Kann ein Werk in NFT umgewandelt werden – ein digitales Sammlerstück – und was bedeutet das für das Erlebnis?

Das Publikum hat nun die Gelegenheit, dies selbst herauszufinden, wenn 36 brandneue Werke das Potenzial des Handwerks im digitalen Zeitalter näher beleuchten. Sie alle haben es durch das Nadelöhr geschafft, als die Jury die diesjährigen Aussteller auswählte, zu denen sowohl erfahrene als auch junge Talente gehören. Zu den Ausstellern gehören Lene Bødker, Esben Kaldahl, Pernille Snedker Hansen, Kristine Mansberg, Tronhjem Rømer und Wang & Söderström. (aus dem dänischen Pressetext)

Copenhagen Contemporary Hall 6

Refshalevej 173A, 1432 Copenhagen K

Öffnungszeiten: Mittwoch 11:00 – 18:00 Uhr | Donnerstag 11:00 – 21:00 Uhr | Freitag, Samstag,  Sonntag 11:00 – 18:00 Uhr