Lotte Hofmann Gedächtnispreis für Textilkunst 2021: Bewerbungsschluss 31. März 2021

Ulrike Isensee

Die Lotte Hofmann Gedächtnisstiftung für Textilkunst schreibt bundesweit den Lotte Hofmann Gedächtnispreis für Textilkunst aus, der 2021 erneut verliehen wird.

Der Lotte Hofmann Gedächtnispreis für Textilkunst wird seit 1984 vergeben. Er hat das Ziel, die Textilkunst in Deutschland zu fördern und das Werk herausragender Textil-Künstler*innen zu würdigen. Der Preis des Jahres 2021 ist mit einem Preisgeld von 3.000 Euro dotiert, das von der Handwerkskammer Hannover zur Verfügung gestellt wird. Der*die Preisträger*in erhält außerdem eine Urkunde. Die Auszeichnung ist mit einer Ausstellung in der Handwerksform Hannover verbunden, in der neben den Arbeiten des*r Preisträgers*in weitere ausgewählte Arbeiten der Wettbewerbs-teilnehmer*innen gezeigt werden.

Die Ausstellung wird vom 18.09.2021 bis 16.10.2021 geöffnet sein. Der Preis wird am 17.09.2021 im Rahmen der Eröffnungsveranstaltung in der Handwerksform Hannover verliehen. Zur Ausstellung erscheint eine Online-Publikation.

Über die Preisvergabe und die Auswahl der Arbeiten für die Ausstellung in der Handwerksform Hannover entscheidet eine Jury, der Prof. Bettina Göttke-Krogmann, Burg Giebichenstein Kunsthochschule Halle, die letzte Preisträgerin Ulrike Isensee, die beiden Mitglieder des Beirates der Lotte Hofmann Gedächtnisstiftung für Textilkunst, die freiberufliche Kunsthistorikerin, Spezialgebiet textile Kunstgeschichte Babette Küster und der Kurator Peter Schmitt sowie Dr. Sabine Wilp, Leiterin der Handwerksform Hannover und Präsidentin des Bundesverbandes Kunsthandwerk angehören.

Teilnahmebedingungen
Die Teilnahme am Wettbewerb steht Künstler*innen aus allen Bereichen des textilen Schaffens mit einer Ausnahme offen. Bewerber*innen, die ausschließlich Bekleidung und persönliche Accessoires entwerfen und fertigen, sind nicht zugelassen. Die Auszeichnung wird für das gesamte Werk, nicht für eine einzelne Arbeit verliehen. Die Wettbewerbsteilnehmer*innen müssen in Deutschland leben und arbeiten. Zum Wettbewerb zugelassen sind nur Künstler*innen, die professionell in eigenem Atelier tätig sind. Entwurf und Ausführung der Arbeiten müssen in einer Hand liegen, eine eventuelle Mitarbeit Dritter oder eine Entwurfstätigkeit für industrielle Fertigung dürfen nur von untergeordneter Bedeutung sein. Die Jury behält sich vor, Künstler*innen zur Wettbewerbsteilnahme einzuladen.
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Bewerber*innen senden bitte die Anmeldung digital mit dem ausgefüllten Anmeldeformular, einer Vita, Angaben zur Arbeitsweise, Technik und verwendeten Materialien, Bilder der Arbeiten (bitte Jpeg- oder Tiff-Format, Fotos mit mindestens 300dpi Auflösung bei einer Größe von mindestens 10 x 13 cm) sowie etwaige Kataloge und Broschüren an den Bundesverband Kunsthandwerk. Übertragungen der Daten mit WeTransfer sind nach Ankündigung per E-Mail ebenfalls möglich. Bewerbungen können ab sofort eingesandt werden, Bewerbungsschluss ist am 31. März 2021 (Datum des Poststempels). Die Bewerbung ist kostenlos. Eine Rücksendung der Unterlagen ist nur dann möglich, wenn den eingesandten Bewerbungsunterlagen ein frankierter und beschrifteter Rückumschlag beiliegt.

Die Teilnahmebedingungen und der Datenschutzhinweis sind Bestandteil der Ausschreibung. Mit der Anmeldung zum Wettbewerb erkennen die Bewerber*innen diese Bedingungen an.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Christina Beyer, Bundesverband Kunsthandwerk
[email protected]               Telefon 069-740231.

Einzelheiten zur Ausstellung werden zwischen der Handwerksform Hannover, dem*der Preisträger*in und den weiteren Ausstellungsteilnehmer*innen direkt vereinbart.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung an:
Bundesverband Kunsthandwerk – Berufsverband Handwerk Kunst Design e.V. |Windmühlstraße 3 | 60329 Frankfurt am Main, Deutschland
[email protected]

Lotte Hofmann Gedächtnisstiftung für Textilkunst
Die Lotte Hofmann Gedächtnisstiftung für Textilkunst hat ihren Sitz beim Bundesverband Kunsthandwerk. Begründet wurde sie von den aus Karlsruhe stammenden Schwestern Lotte und Käte Hofmann mit dem Ziel, die Textilkunst in Deutschland zu fördern und ihre Protagonisten auszuzeichnen. Lotte Hofmann, die ihr Leben der Textilkunst widmete, hat zusammen mit ihrer Schwester Käte den ersten und bislang einzigen deutschen Preis für Textilkunst geschaffen. Lotte Hofmann (1907-1981) zählte im Nachkriegsdeutschland zu den bedeutenden und international bekannten deutschen Textilkünstlerinnen. Sie engagierte sich auch verbandspolitisch für das Kunsthandwerk. Auf internationaler Ebene hob sie in New York den World Crafts Council, den Weltverband des Kunsthandwerks mit aus der Taufe, und war Mitbegründerin des baden-württembergischen Landesverbandes, des Bundes der Kunsthandwerker Baden-Württemberg e. V.(Ausschreibungstext)