6. Internationaler Stahlschmuck Wettbewerb 2020 Ausstellung: Hanau vom 02.07.2020 bis 13.09.2020

Aniko Barka, „Narbe“, Brosche, Stahl emailliert, Foto: Adrian Jaffe

Der Internationale Stahlschmuckwettbewerb hat inzwischen eine lange Tradition, das Deutsche Goldschmiedehaus Hanau war von Anfang an als Ausstellungspartner dabei.
Alle Wettbewerbe sind Kooperationsprojekte zwischen ausgewählten Ausbildungsstätten, eingeladenen Künstlern und Künstlerinnen und dem Kolloquium Nordrhein-Westfalen.

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Ulla Ahola. Brosche BeQuest’1. Stahllöffel, Marmor, Kunststoff, Pigment, Silber. Foto: Adrian Jaffe

Der durch den gemeinnützigen Verein Kolloquium Nordrhein-Westfalen initiierte 6. Internationale Stahlschmuck Wettbewerb war offen für Studierende der Fakultät der Hochschule Wismar und ihrer Partnerhochschulen PXL-MAD School of Arts, Hasselt (Belgien) und Saimaa University of Applied Sciences, Fine Arts, Imatra (Finnland). Ausgelobt wurde der Wettbewerb federführend durch Prof. Andrea Wippermann, Professorin für Entwerfen, Schmuckdesign sowie Entwurfsgrundlagen an der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar, und Jutta Vondran, Projektmanagerin des Vereins Kolloquium Nordrhein-Westfalen.

Gebogen, gezogen, geschmiedet oder auch gewalzt sind die studentischen Wettbewerbsarbeiten zum Thema Schmuck, Gerät oder Kleinplastik aus Stahl, Edelstahl Titan und ergänzenden Materialien. Mit Stahl können verblüffend leichte und dennoch stabile Formen entstehen, besonders interessant ist die Miteinbeziehung der Material-Korrosion bereits beim Entwurf.

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Ellen Øyan, „Abenteuer“, Halsschmuck, Titan, Edelstahl, Foto: Ellen Øyan

Aus den 26 studentischen Wettbewerbseinreichungen hat die Jury – Prof.em. Georg Dobler, Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst, Hildesheim; Cornelie Holzach, Leiterin Schmuckmuseum Pforzheim; Prof.em. Dorothea Prühl, Kunsthochschule Burg Giebichenstein, Halle; Jutta Vondran, Projektmanagerin Kolloquium Nordrhein-Westfalen, Düsseldorf; Dr. Christianne Weber-Stöber, Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V. / Leiterin Deutsches Goldschmiedehaus Hanau – vier Preisträger*innen ausgewählt:

 

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v.l.n.r.: Die Preisträger Jolien Hulsmans, Centaine Wekking, Aniko Barka, Sandro Kesterke des Fe. Stahlpreises 2020.

Aniko Barka, Hochschule Wismar, Broschen „Narben“

Sandro Kesterke, Hochschule Wismar, Besteck „low – food“

Centaine Wekking, PXL-MAD School of Arts, Hasselt, Armreifen „Living Organism“

Jolien Hulsmans, PXL-MAD School of Arts, Hasselt, Objekt „Fading memories“.

Neben den eingereichten Arbeiten zeigt die Ausstellung auch Arbeiten von international etablierten Künstlern*innen als Lehrende und Absolventen der genannten Hochschulen, wie David Huycke, Andrea Wippermann, Helmut Senf und Dorothea Prühl. Insgesamt sind mehr als 100 Schmuckstücke, kleines Gerät und Objekte zu sehen, die den spannungsvollen Umgang mit Stahl zeigen.

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MariaKonschake. Brosche memoria A.I.Stahl gegossen, Silber. Foto: Adrian Jaffe

Die begleitende, zweisprachige (dt./engl.) Publikation Fe.Stahlpreis 2020, die zum Preis von 15,00 € im Goldschmiedehaus zu erwerben ist, wurde in Zusammenarbeit mit Prof. Hanka Polkehn, Professorin für Entwerfen und Grafik-Design, und den Studierenden Adrian Jaffe und Lisa Brune aus dem Diplom-Studiengang Kommunikationsdesign und Medien der Fakultät Gestaltung der Hochschule Wismar konzipiert.

Gesellschaft für Goldschmiedekunst e.V.
Deutsches Goldschmiedehaus Hanau
Altstädter Markt 6
63450 Hanau

Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag von 11-17 Uhr

Weitere Stationen der Wanderausstellung sind das Schmuckmuseum Pforzheim (4. November 2020 bis 14. Februar 2021) und das Modemuseum Hasselt in Belgien (22. April–22. Juni 2021).

Sandro Kesterke, Besteck "Low Food"
Sandro Kesterke, Besteck „Low Food“

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